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Wenn nur der Schein zählt
Datum: 07.07.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Karl nahm sie zu Partys und Feiern mit, stellte sie aber immer als eine gute Freundin ohne „besondere Vorteile" vor, was bedeutete, dass sie nicht miteinander vögelten. Es kam, wie es kommen musste. Als Maria nach ein paar Monaten bereit war, sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen, entwickelte sich die Freundschaft zu Karl schnell zu einer Liebelei und dann zu einer großen Liebe auf beiden Seiten. Als Karl seiner Freundin dann nach einiger Zeit die Frage aller Fragen stellte, ob sie ihn heiraten möchte, antwortete sie, ohne weiter überlegen zu müssen, mit einem „Ja, ich will. Ich will es unbedingt, weil ich dich liebe!" Sie feierten ihre Verlobung im großen Freundes- und Familienkreis und luden auch einige ihre Arbeitskollegen dazu ein. Im Dezember des gleichen Jahres sollte die Hochzeit stattfinden. Und dann übernahm Klaus Böttcher im laufenden Geschäftsjahr die Führung der Astuna-IT. Er war angetreten, das Geschäft der Firma auszubauen. Der Aufsichtsrat hatte als Ziel vorgegeben, den Umsatz in den nächsten drei Jahren um 75 Prozent und den Ertrag vor Steuern und Abschreibung um die Hälfte zu steigern. Und Böttcher sollte diese ehrgeizigen Wachstumspläne umsetzen. Er wusste, dass das Nadelöhr für die Umsetzung der Expansionspläne die Personalstärke war. Insofern war eine seiner ersten Amtshandlungen, mit der Leiterin des HR-Bereiches zu sprechen, wie sie es schaffen könne, die Anwerbung von gutem Personal in ausreichender Qualität und Quantität ...
... sicherzustellen. Böttcher staunte nicht schlecht, als seine Sekretärin eine attraktive Frau Anfang 40 in sein Büro führte und sie als Maria Stark, Leiterin der HR-Abteilung, vorstellte. Natürlich hatte er sich nicht die Mühe gemacht, die Personalakten seiner Bereichs- und Abteilungsleiter anzuschauen. Böttcher war nicht nur von sich überzeugt, nein, er war in hohem Maße eingebildet und arrogant. Und natürlich war er ein Machtmensch, der jeden „wegbiss", der ihm auch nur im Ansatz gefährlich werden konnte. Gegenüber Frauen verhielt er sich oft machohaft. Männer, die für ihn und die Erreichung seiner Ziele unverzichtbar waren, waren seine Kumpel, alle anderen hingegen ein lästiges Fußvolk, das es nicht verdient hatte, von ihm angesprochen zu werden. „Sie sind also Frau Stark", begann er das Gespräch. Er hatte es bis dahin nicht für erforderlich gehalten, ihr einen Sitzplatz anzubieten. „Bitte entschuldigen Sie meine Unaufmerksamkeit. Nehmen Sie doch bitte Platz." Er zeigte auf den leeren Stuhl vor seinem Schreibtisch. Böttcher studierte den Körper der Frau, als sie sich hinsetzte. Er schätzte ihre Körperlänge auf einen Meter 75. Frau Stark war schlank und trug schulterlanges, blondes Haar, das sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Böttcher liebte diesen Frauentyp. Perfekt wäre Maria für ihn gewesen, wenn sie nicht Anfang 40, sondern 20 Jahre jünger gewesen wäre. Aber man kann nicht alles haben, dachte er sich. Sie unterhielten sich fast eine ganze Stunde. Böttcher beschrieb ...