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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... fraulich schlank mit deutlich hervorgehobenen Brüsten, deren Nippel durch einen groben Bikini oder Unterwäsche hervorstachen. Der linke Arm fehlte. Ich betrachtete sie, solange Frau Kringel dafür brauchte, um sich hinzusetzen. "Zucker? Milch?" fragte sie mich und ich riss mich von dem Anblick, der einen bizarren Eindruck auf mich machte, los. "Milch, ein Stück Zucker bitte!", antwortete ich ihr, beugte mich selber vor, um zu nehmen. Ich wollte nicht, dass Frau Kringel sich wegen mir zu sehr anstrengte. Sie nahm es mit Wohlwollen auf und lächelte mich an. "Sie heißt Prinzess!", sagte sie und ich verstand nicht gleich, was sie damit meinte, bis mir aufging, dass die Puppe gemeint war. "Ein schöner Name. Passt zu ihr. Haben sie ihr den gegeben?" "Nein, sie hat es mir gesagt und mich darum gebeten ihr neue Kleidung zu machen. Leider ist mein Augenlicht dafür nicht mehr gut genug. Sehen sie, ihre Unterwäsche ist mir schlecht gelungen. Ich kann die feinen Arbeiten nicht mehr ausführen!" Ich sah es mir genauer an, konnte erkennen, dass besonders das Höschen nicht richtig saß. Es lag nicht am Unterleib an, war eine Nummer zu groß. Die Nähte waren grob, teilweise scheinen sie schief zu sein. "Es wird sie sicher nicht stören!", meinte ich und nahm vorsichtig einen Schluck von dem heißen Tee. "Das glauben sie. Prinzess hat sich bereits bei mir beklagt. Sie müssen wissen, sie ist sehr eitel, mehr als jede andere hier!" Ich sah Frau Kringel von der Seite aus an, ...
... und sagte mir, dass Menschen im Alter wunderlich werden, besonders wenn sie alleine waren. Einen Herrn Kringel, schien es nicht zu geben. "Haben alle Puppen hier Namen!", frage ich daher freundlich und Frau Kringel sah sich um, nannte mir einige davon. "Nein, nicht alle wollen es mir verraten!", gab sie an, nachdem sie etwa zwanzig Namen aufgezählt hatte. "Warum nicht?", fuhr ich neugierig fort, dass nicht gespielt war. Es interessierte mich wirklich, wollte wissen, wie sich diese Geschichte fortsetzte. Vielleicht konnte ich sie irgendwann in einem Buch gebrauchen. "Sie sind der Meinung, dass wenn man ihren wirklichen Namen kennt, zum Arbeiten gezwungen werden können!" "Und? Kann man?", setzte ich das Gespräch fort. "Ich würde so etwas nie tun, sie sind dafür da, sie anzusehen, sie lieb zu haben. Früher habe ich ihnen was vorgesungen, oder, wenn sie brav waren, einen Wunsch erfüllt!" Gut, die Alte war durchgeknallt, jedoch auf eine besonders liebenswürdige Art und Weise. Ich mochte sie, ihr ruhiges Wesen, ein Mensch, dem man ansah, dass sie niemandem etwas zuleide tun würde. "Was wünschen sie sich denn? Sagen wir mal, Prinzess hätte einen, was würde sie wählen?", fragte ich, hatte das eigentliche Thema meines Besuchs längst in den Hintergrund gestellt. Diese Konversation war interessanter. "Oh, sie ist nicht leicht zufriedenzustellen. Meistens wünscht sie sich, dass ich ihr Haar bürste. Sie liebt es, wenn die Borsten leicht über ihren Kopf kratzen, ...