1. Total Untervögelt - der Wolkenbruch


    Datum: 08.11.2023, Kategorien: 1 auf 1,

    ... wenn nicht sogar sehr genau wusste. In dem Moment war ich mir nicht einmal mehr sicher, wie sehr denn Kathy - zumindest ihr gegenüber - mit offenen Karten gespielt hatte. Oder waren sie gezinkt gewesen und geschummelt ... so wie die meinen leicht gar? Kathy ... die hatte doch immer ihre eigenen Pläne, musste ich mich erinnern. Derzeit stimmte ihre Intention mit der meinen durchaus überein - und wir vertrugen uns auch großartig: Nicht nur im Bett, auch so hatten wir gewaltigen Spaß. Aber dennoch ... dass da etwas über uns schwebte, fühlte ich sehr wohl. Und das war nicht alleine der Situation geschuldet, wie wir beide uns kennen gelernt hatten und dass ich ja defacto der wahre Schuft gewesen war, etwas mit ihr anzufangen während ich noch mit Jasmin zusammen gewesen war.
    
    "Du hast mit mir Schluss gemacht, nicht ich mit dir!", verteidigte ich mich, eher sogar in einen weiteren Angriff übergehend, was nun erst recht unfair war. Erst recht unfair, wenn man die Hintergründe und Beweggründe wusste. Dass sie einen Schluss gezogen hatte, war fast wie ein formaler und notwendiger Schritt gewesen.
    
    "Und hatte unser Abenteuer sonst noch Auswirkungen?!", fragte sie in gewisser Hinsicht damit schon andeutend, dass sie mehr wusste, als wohl angebracht war. Sie betonte das Wörtchen éunser‘ jedoch auf eine Art und Weise, dass ich mich nicht in die Geschichte involviert fühlte, selbst wenn ich sogar direkter Verur-sacher der Konsequenzen gewesen wäre.
    
    "Du meinst für Kathy?", ...
    ... vergewisserte ich mich, ehe ich ins nächste Fettnäpfchen springen sollte, weil ich ihre Aussage auf die falsche Person gemünzt hätte.
    
    "Ja, für Kathy!", bestätigte Jasmin und ihr Blick hatte etwas Bohrendes und Vorwurfsvolles an sich.
    
    Ich schüttelte den Kopf und meinte: "Sie hat vor zwei Tagen ihre Periode bekommen, wenn du das meinst! Zum Glück und leider !" - ich konnte mir diese Andeutung einfach nicht entgehen lassen. Die beiden hatten gewiss mehr beredet, als mir lieb sein sollte, musste ich erahnen. Aber seit wann - das konnte ich nicht abschätzen. Ich ignorierte mal diese latente Gefahr, dass jedwedes hier von mir geäußerte Wort sicherlich bei Kathy landen würde. Und die Vergangenheit? Ich tat mir wohl recht leicht, indem ich Schwamm drüber als Devise für mich ausgab. Und Jasmin? Nun denn, wirklich bedrückt sah sie nicht drein und auch sonst ... eigentlich sah sie verdammt gut aus, geil sogar. Vor allem ... ihre geilen Brüste, also ob diese bei dem warmen Gewitterregen noch um eine Spur mehr gewachsen wären, drückte ich meine Lippen zusammen und versuchte, ihr in die Augen zu blicken und nicht dorthin, wo sich der nasse Stoff so sehr auf den ebenso nassen BH legte.
    
    Dass ihre gutes Aussehen und kecke Laune aber auf meine Trennung zurückgeführt werden könnte, schloss ich ohnedies bereits im Denkansatz aus. Wie hieß es doch so schön ... weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    
    War das hier dann aber dennoch eine Art von Flirt, musste ich mich selbst fragen, denn so nass ...
«1...345...22»