1. Das Refugium - Complete 000 - 015


    Datum: 22.11.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... Einkilometer-Zone mit sofortigem, kompromisslosem Beschuss, und auf dem völlig deckungslosen Plateau gab es keine Überlebenschance. So bildete sich dann eine Art Pattsituation heraus in der man nebeneinander her lebte und Berührungen vermied. Die Marauder trieben anderswo ihr Unwesen, und Manfred beschränkte sich darauf, seinen inneren Radius zu verteidigen. Damit konnten beide Seiten leben, und man ließ sich in Ruhe.
    
    So blieb es mehrere Jahre, bis zu dem Tag, als der Alarm losging und schließlich die beiden Frauen im Zielfernrohr seiner Dragunov auftauchten, verfolgt von einer Meute äußerst wütender Marauder. Die beiden zerlumpten Jammergestalten abzuknallen brachte Manfred nicht übers Herz, und so deaktivierte er die Automatik und ließ sie passieren. Die Marauder dagegen versuchten erst gar nicht, ihnen auf sein Territorium nachzusetzen, und sie zogen sich fluchend und Macheten schwingend von seiner Grenze zurück.
    
    Als die Frauen sich dem großen Eingangstor näherten, schickte er ihnen einen TransportBot entgegen, der sie hereinbringen sollte. Hätte Manfred gewusst, was auf ihn zu kam, hätte er sich diese Entscheidung gründlicher überlegt.
    
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    Kapitel 3: Die Morgenlatte
    
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    Manfred tauchte langsam aus seinem tiefen Schlaf auf, und genoss jede Sekunde. Es war lange her, dass er seinen eigenen Körper und die Stellen, wo ihn das kühle Bettlaken bedeckte, so intensiv ...
    ... wahrgenommen hatte. Neben sich spürte er einen warmen Körper und vernahm regelmäßigen Atemzüge, Marianne.
    
    Als er aus dem Bad gegangen war, war sie noch etwas geblieben, um Lisa zu helfen. Manfred hatte dem Impuls, dabei zusehen zu wollen, nicht nachgegeben, und sich wie er es angekündigt hatte in das große Bett im Hauptraum gelegt. Die Ambiente-Anlage stellte er auf „Sonnenuntergang", sie würde über die nächste Viertelstunde langsam ausgehen, während die Wandbildschirme eine tropische Sonnenuntergangsstimmung zeigten.
    
    Wie er es gehofft hatte, kam Marianne recht bald aus dem Bad, und er sah ihre appetitliche Silhouette gut im Dämmerlicht. Sie zögerte kurz, und kam dann langsam zu ihm ans Bett. Sein Herz machte vor Freude einen kleinen Sprung, als sie mit einer lässigen Handbewegung den Gürtel ihres Bademantels öffnete und ihn von den Schultern gleiten ließ. Dann lüftete sie das Laken, schlüpfte ohne zu zögern zu ihm und kuschelte sich in seine Arme.
    
    Wie selbstverständlich war sie die ganze Nacht über bei ihm geblieben und hatte sich so sicher gefühlt, dass sie immer noch schlief wie ein Baby. Ein guter Anfang, dachte er, rollte sich in die Löffelchenstellung und legte einen Arm um sie. Sofort regte sich seine Morgenlatte, und drängte sehnsuchtsvoll gegen ihren festen Po.
    
    Langsam wachte Marianne auf, und spürte, was sich heiß und hart von hinten an sie drückte.
    
    "Muss ich das jetzt als Anforderung einer körpernahen Dienstleistung verstehen?", fragte sie gar nicht einmal ...
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