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Das Refugium - Complete 000 - 015
Datum: 22.11.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... neutralen Alubehältern verpackt angeliefert wurden, im Zimmer abstellen. Als die TransportBots weg und die Türen hinter ihnen zugeglitten waren, ließen beide Frauen praktisch gleichzeitig ihre Bademäntel fallen. Manfreds Herz setzte einen Schlag aus, als sich sowohl rechts als auch links auf seinen Wandbildschirmen eine Göttin entblätterte. Jetzt konnte er sie direkt vergleichen. Marianne, eine Brünette in den besten Jahren, mit ihrer sportgestählten, schlanken Figur, festem Po, einem sexy Bäuchlein und den göttlichen Brüsten, die er schon ausgiebig hatte bearbeiten dürfen. Und dann Lisa. Die nahtlos gebräunte junge Blondine mit dem knackigen Po und einem völlig flachen Bauch, über dem sich ihre fast unberührten, vollen Brüste mit hellen Spitzen wölbten. Leider ging der Anblick aber viel zu schnell vorbei, da beide ihre Kisten öffneten, Kleider herausnahmen und sich ankleideten. Manfred wusste, dass die Schließbügel manchmal klemmten, woraufhin in der Regel der Hausmeister zu Hilfe gerufen wurde. „Verdammt", dachte er, „wieso diesmal nicht." Er hätte nachhelfen sollen. Das Rasierzeug sah Marianne nachdenklich an, und sortierte es dann bedächtig in zwei Stapel auseinander. Einen verräumte sie sofort in ihr Bad, den Anderen legte sie auf einer Ablage nahe am Ausgang bereit, wohl um in später zu Lisa hinüber zu bringen. „Kluges Mädchen," dachte Manfred, „Du hast es verstanden." Zuerst fand Marianne sein Geschenk. Sie sprühte sich geübt ein Pröbchen auf ihr Handgelenk ...
... und sog den Duft durch ihre Nase. Zufrieden sah Manfred das glückliche Aufleuchten in ihrem Gesicht, er hatte also richtig gelegen. Sie trug sofort eine kleine Menge des Parfums auf beiden Seiten ihres schlanken Halses auf. Dann schob sie ihre Bluse nochmals hoch und gab eine ebenso kleine Menge in ihren Bauchnabel. Gut zu wissen, dachte er, genau da werde ich bei nächster Gelegenheit feststellen wie es riecht. Lisa stieß ebenfalls zuerst auf ihr Parfum. Sie probierte es kurz, war wenig beeindruckt, und dachte angestrengt nach woher sie den Duft kannte. Als es ihr einfiel, und dass selbst Yannick sich wegen des Preises geweigert hatte es ihr zu kaufen, huschte ein erstauntes Lächeln über ihr Gesicht. „Na Mädel," dachte Manfred amüsiert, „so ein Geschenk hättest Du von einem wie mir nicht erwartet." Natürlich dieselte sich Lisa verschwenderisch mit dem teuren Zeug ein. Wenn sie diese Angewohnheit beibehielt, dachte Manfred, würde es Sinn machen, einen größeren Flacon zu entwerfen, oder es ihr gleich in Putzeimern liefern zu lassen. Dann stieß Lisa auf das blaue Schächtelchen, und Manfred neigte sich gespannt vor. Erwartungsvoll zog sie den Deckel auf, mit dem verzückten Ausdruck eines kleinen Kindes das gerade seine Weihnachtsgeschenke auspackt. Als gleichzeitig ihr Controller mit einem sanften Gongton zum Leben erwachte, ließ sie die Schachtel vor Schreck fast fallen. Sie schaute auf den Controller, dann in die Schachtel, und ihr war schlagartig klar, wie die beiden ...