1. Das Refugium - Complete 000 - 015


    Datum: 22.11.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... in der Tat", antwortete Manfred. „Schade dass Du nicht dabei warst, es hätte Dir sicher auch gefallen, und es sind immer genügend Liegen frei."
    
    „Ich habe keinen Badeanzug dabei", gab Marianne zu bedenken.
    
    „Kleidung brauchst Du hier nicht", kam nicht ganz unerwartet seine Antwort, und sie sah wie es in seinen Augen zu glitzern begann. Der Fisch zappelt am Haken, dachte sie, jetzt nur die Angel sachte einholen, damit er mir nicht im letzten Augenblick entkommt.
    
    „Du, wenn wir gerade beim Thema sind, darf ich nochmal Kleider shoppen? Ich habe fast nichts anzuziehen."
    
    „Sicher", antwortete Manfred, und gab ihr das Shopsystem auf ihrem Bildschirm frei. Marianne blätterte kurz durch das Angebot, und wählte dann einen seidenen, hochgeschlossenen Bademantel, seinerzeit von Versace entworfen. Er war einem Kimono nachempfunden, schwarz mit goldfarbenen Borten, weiten langen Ärmeln und einem breitem Gürtel. Marianne klickte ihn in ihren Warenkorb, schickte die Bestellung ab, und wartete gespannt.
    
    Diesmal hatte Manfred ihre Bestellung sofort in Augenschein genommen, und der Bademantel hatte ihn sicher auf die richtigen Gedanken gebracht. Wie erwartet tauchte die Bestellung bereits wenige Minuten später in der Fertigungs-Warteschlange auf, und bekam auch sofort die notwendigen Ressourcen. Es würde nur eine knappe halbe Stunde dauern, bis er bei Marianne angeliefert wurde.
    
    Jetzt musste sie sich beeilen, sie eilte ins Bad, entledigte sich aller Kleider und bereitete sich ...
    ... vor. Für ein ausgiebiges Bad war keine Zeit mehr, also duschte sie, rasierte sich noch einmal sorgfältig, und trug ein wenig von seinem Parfum auf. Früher hätte sie noch ein wenig Gleitmittel in ihre Muschi gegeben, die Männer liebten es. Es schmeichelte ihnen, sie dachten, wenn sie ihre warme Feuchte ertasteten, das sei das Resultat ihrer Liebeskünste. Bei Manfred würde es ohne gehen müssen. Sorgfältig steckte Marianne ihr Haar so hoch, dass es an japanische Frisuren erinnerte.
    
    Als der Kimono eingetroffen war, musste Marianne wie erwartet nur wenige Minuten auf Manfreds Anruf warten. „Ein schickes Teil hast Du Dir da ausgesucht", sagte er, „und ich frage mich, wie Du darin aussiehst".
    
    „Finde es heraus", antwortete sie keck, „Du weißt ja wo ich wohne."
    
    Er würde sich das Vergnügen, sie lustvoll auszupacken, nicht entgehen lassen. Der Kimono umschmeichelte ihre Haut leicht und kühl wie richtige Seide. Sie schloss ihn züchtig hoch bis zum Hals, und legte sich den breiten Gürtel eng um ihre schlanke Taille. Dann noch eine passendes Ambiente ausgewählt, Marianne wählte einen japanischen Shinto-Schrein. Sie hatte einmal ein Buch darüber gelesen, dass es dort in vergangenen Zeiten hoch her gegangen war, und sie beschloss, für Manfred die Rolle einer willigen Miko zu spielen.
    
    Marianne hatte ihre Vorbereitungen kaum abgeschlossen, da klingelte Manfred auch schon schon artig an der Türe. Marianne dimmte noch das Licht, dann öffnete sie ihm persönlich.
    
    Vorher hatte sie ...
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