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What's Love Got to Do with It?
Datum: 01.12.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... war es auch. Und er hatte immer schon eine erstaunliche Ausdauer an den Tag gelegt, wenn es darum ging, ein weibliches Wesen zu umgarnen. Er erklärte Anna zu seinem nächsten Ziel, dann stand er auf und verschwand im Bad, um sich für den Abend vorzubereiten. Anna war, nachdem Jakob verschwand, noch eine Zeit an ihrer erklärten Lieblingsstelle geblieben. Sie hatte der Brandung gelauscht, ihren Träumen nachgehangen, die Sonne auf ihrer Haut gespürt. Ganz sanft war der Wind vom Meer über ihr Gesicht gestrichen, über ihre nackten Beine und allein diese fast zärtliche Berührung hatte erneut jedes kleine Härchen an ihren Schienbeinen sich aufrichten lassen. Sie schob den Saum ihres Kleides ein Stückchen höher und fühlte die Sonnenstrahlen auf ihren Schenkeln. Eine etwas stärkere Windböe fuhr unter den leichten Stoff, hob ihn an und die Luft strich über die noch ein Stückchen weiter oben verdeckte Haut ihrer Beine. Anna musste lächeln. „Ja natürlich" schoss ein Gedanke durch ihren Kopf, der sie amüsierte. „...es heißt doch DER Wind. Und das erklärte Ziel dieser Gattung, selbst bei den Kräften der Natur, scheint sich immer hoch unter den Röcken der Weiblichkeit zu befinden." Und fast hätte sie bei diesem Gedanken laut gelacht. Sie drückte den Stoff gegen ihren Schoß und schickte mit einem entschlossenen Lächeln einen Gedanken in den Himmel: „Aber so einfach kommst auch du nicht an dieses Ziel." Gerne wäre sie noch lange dort sitzen geblieben und hätte die Sanftheit aber ...
... auch die dahinter versteckte Kraft der Natur auf sich wirken lassen, die sie so wundervoll in einen Kokon eingewoben hatte. Aber ein zweiter Störenfried war in ihr Reich eingedrungen und so trat sie kurze Zeit später den Weg zur Villa an. Der Mann war älter als sie. Der kurze Augenblick jedoch, als er ihr zunickte, hatte genügt, dass sich ihr sein Gesicht einprägte. Deutlich hatte sie seine lebendigen Augen wahrgenommen, die sein gebräuntes Gesicht zum Leben erweckten. Und auch sonst war seine Erscheinung durchaus ansehnlich und gepflegt. Hier und jetzt aber hatte er ihre Traumwelt zerstört und so war sie, ohne auch nur seinen Gruß zu erwidern, langsam zur Straße gegangen. Ihr gedankliches Gespräch mit dem Wind jedoch beschäftigte sie noch eine ganze Weile. Hatte sie sich zunächst -- wenn auch nur gespielt -- über das Vordringen unter ihr Kleid echauffiert, konnte sie doch nicht leugnen, dass ein anderes Gefühl sich in ihr ausbreitete. Nach langer Zeit nahm sie sich einmal nicht als Krankenpflegerin und Mutter wahr. Sie war eine starke, selbstbewusste, attraktive und begehrenswerte Frau. Und die Gattung Mann -- wieder musste sie lächelnd an den Wind denken -- würde sich schon mehr einfallen lassen müssen als über ihre Haut zu streicheln. Anna schaute auf die Uhr und stellte fest, dass es noch einige Zeit war, bis es Abendessen gab. Sie öffnete den Koffer und verstaute ihre Kleidung in dem dafür vorgesehenen Schrank. Danach ging sie kurz unter die Dusche, pflegte und ...