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What's Love Got to Do with It?
Datum: 01.12.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... verwöhnte ihren Körper mit duftender Seife und Creme und diesmal wählte sie ihre Kleidung so aus, wie sie sich fühlte. Beim Packen hatte sie nicht darüber nachgedacht, warum sie das schwarze Set aus Spitzen-BH und Slip hatte mitnehmen wollen. Jetzt aber erschien ihr genau das passend zu ihrer Stimmung. Und ja, auch das enganliegende Cocktailkleid mit den seitlichen Schlitzen und dem großzügigen Dekolletee wurde aus der Dunkelheit des Schranks ans Licht geholt. Noch ein kurzer Blick in den Spiegel und ein anerkennender Blick, dann verließ sie ihr Zimmer. In der kleinen Bar der Villa waren nur wenige Tische besetzt. Trotzdem wählte Anna einen Platz direkt an der Bar und bestellte einen Martini Bianco. Schon länger hatte sie den Wunsch gehegt, wieder einmal auszugehen. Nein, nicht etwa um jemanden kennenzulernen. Genau eine solche Bar wie in der insgesamt sehr gemütlichen Villa hatte sie sich vorgestellt. Und genau wie in diesem Augenblick wollte sie mit einem guten Drink an der Theke sitzen, ihren Träumen nachhängen und vielleicht ein paar Worte mit dem Barkeeper wechseln, sofern er ihr sympathisch war. Da aber wurde sie heute enttäuscht. Der Mann hinter der Bar war einer dieser typischen Machos, dessen Blick -- auch wenn er geschickt versuchte, es zu verbergen -- sofort zu ihrem Dekolletee gewandert war. Nun gut, also keine netten Worte, hatte sie beschlossen. Sie war nicht traurig. Nein, sie genoss es, Frau zu sein und mit sich selbst im Reinen. Das Dekolletee war ...
... heute ausschließlich zu ihrem eigenen Wohlbefinden da. Und die Schlitze in ihrem Kleid, die, als sie auf den Barhocker stieg, aufsprangen und ein gutes Stück ihres nackten Beins zeigten, dienten heute auch nur ihrem eigenen, ganz persönlichen Wohlgefühl. Zufrieden mit sich und der Welt nahm sie einen Schluck aus ihrem Glas und spürte die kühle Flüssigkeit, das Gemisch aus Süße und leicht bitterem Geschmack, durch ihre Kehle laufen. Jakob und Thomas hatten sich inzwischen ebenfalls frisch gemacht und als sie auf dem Weg zum Speisezimmer an der kleinen Bar vorbeikamen, blieb Jakob plötzlich stehen. „Schau mal in die Bar" forderte er Thomas auf. „Ja, und?" fragte er nach einem kurzen Blick zurück. „Hey, siehst du die elegante und gutaussehende Blondine an der Theke nicht?" fragte Jakob leicht vorwurfsvoll. Thomas blickte erneut und traute seinen Augen nicht. „Meine Mutter" stieß er überrascht aus. Jakob neigte sich zu ihm und flüsterte etwas, dann bewegten sich die beiden grinsend in Richtung Theke. Als sie meinten, in Hörweite zu Anna zu sein, sagte Jakob halblaut: „Deine Mutter KANN noch nicht hier sein. Sie ist nach mir erst vom Meer weggegangen." „Jakob, das ist meine Mutter" bestand Thomas auf seiner -- angeblichen -- Aussage. Als Anna ihre Stimmen hörte, drehte sie sich zu den beiden um. „Frau Grabovsky!" rief Jakob erstaunt und schaute sie von oben bis unten an. „Sie sehen irre aus." „Irre?" fragte Anna provokativ obwohl sie natürlich wusste, ...