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Verzweifelter Besuch
Datum: 01.03.2024, Kategorien: Oral,
... drüben in der Wohnung sein. Bitte. Für meine Prüfung war das natürlich Gift, das war mir klar. Aber ebenso wenig konnte ich ihr das abschlagen und so willigte ich ein. Eine Ersatzzahnbürste würde ich sicher noch auftreiben können und mehr würde sie sicher nicht brauchen. Natürlich konnte ich nicht ungefragt über das Bett meines Mitbewohners Verfügung und würde mein Bett mit ihr teilen müssen, aber das durfte kein Problem darstellen. Wir saßen noch etwas weiter dort, als ich mich erinnerte, dass ich ja immer noch das inzwischen natürlich erkaltete Badewasser in der Wanne hatte. Dass ich außerdem ja immer noch im Bademantel da saß fiel mir nicht einmal auf, dabei hätte mich das viel mehr stören sollen. Außerdem fiel mir in diesem Moment auf, dass ich ja später auch unbedingt in die Sporthalle musste. Allein lassen konnte und wollte ich sie aber auch nicht, als würde ich sie wohl oder übel mitnehmen müssen. Ich fragte Evelyn, ob ich sie ein paar Minuten allein lassen könnte, um mit etwas anzuziehen und die Badewanne zu bereinigen. Sie nickte und nach einem kritischen Blick machte ich mich auf den Weg ins Bad. Genau in dem Moment, als ich dort angekommen war und den Bademantel abgelegt hatte, um mir die dort bereit gelegte Kleidung anzulegen klingelte es erneut. Ich seufzte missmutig und wollte gerade wieder in den Mantel schlüpfen, da hörte ich Evelyn rufen: Ich gehe . Vermutlich hatte sie Hoffnung, dass es Jens sei, aber das hielt ich für unwahrscheinlich. Egal, ...
... ich mochte mich für einen Moment nicht darum kümmern und beeilte mich lieber. Drei Minuten später kam ich zurück in die Küche und sah Evelyn wieder, dieses Mal auf einem Stuhl sitzend. Ihr gegenüber saß Jan und ich war sehr verwirrt. Ich mochte ihn ja recht gern, aber er stellte immerhin meiner Carmen nach und war der Auslöser für unseren Zwist heute früh. Bevor ich mich aber ernsthaft wundern oder ärgern konnte ergriff er das Wort: Entschuldige bitte, dass ich hier so rein platze. Ich wollte eigentlich ein klärendes Gespräch mit Carmen suchen. Inzwischen habe ich aber erfahren, dass ich heute Nacht keine Bleibe habe. Er wohnte nicht mehr in der Stadt, sondern nächtigte üblicherweise bei einem alten Kumpel, der aber sehr plötzlich und spontan weg musste und nicht einmal Zeit gefunden hatte, die Schlüssel zu übergeben. Da er davon ausging, bei uns auch wegen der Unstimmigkeiten mit Carmen nicht bleiben zu können war er schon drauf und dran, sich wieder auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Evelyn schaute mich schuldbewusst an. Jetzt bin ich auch noch daran schuld, dass er nicht hierbleiben kann, das will ich nicht. Ich versuchte sie zu beruhigen, aber so ganz unrecht hatte sie nicht. Ohne sie wäre das kein Problem gewesen. Ich schrieb kurz meinem Mitbewohner, ob ich für einen Notfall sein Bett für eine Nacht nutzen dürfte. Glücklicherweise antwortete er sehr schnell und ermöglichte, dass beide für die eine Nacht bleiben konnten. Als simple Gegenleistung erbat ...