1. "Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!


    Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... ich endlich Sex und mir die Seele aus dem Leib vögeln!
    
    Ob ich auch solche Summen mit einer Sex-Auktion erreichen würde?
    
    Das konnte ich wirklich nicht wissen, aber ich wollte es herausfinden. Dazu fehlte ja nicht mehr viel. Lediglich ein Profilfoto war notwendig, damit ich meine erste Auktion verfassen und veröffentlichen konnte.
    
    Also los!
    
    Ich begann an meiner Kamera rumzufummeln und stellte den Timer auf 10 Sekunden ein. Diese Zeit brauchte ich, um mich am Fenster in eine sexy Pose zu werfen. Ich wuschelte mein langes schwarzes Haar auf und tapste barfüßig zum Fenster, hinter dem ein sommerliches Bergpanorama mit einer alten Steinkirche zu sehen war. Ein scheinbar gläubiges Idyll, was mal so gar nicht zu meinen jetzigen Machenschaften passte.
    
    Ich stellte mich vor die Fensterbank, spürte förmlich das Auge der Kamera hinter meinem Rücken. Ich stützte meine Hände auf die Fensterbank und nahm eine x-beinige Stellung ein, die meinen Po in eine noch schönere Form bringen sollte.
    
    „Vivienne! Vivienne!!", hörte ich plötzlich eine Stimme!
    
    Ich erschrak zutiefst und duckte mich am Fenster!
    
    Mein Herz schlug auf einmal wie wild, denn irgendwer hatte mich von unten am Fenster gesehen!
    
    Aber wer?
    
    „Vivienne! Machen Sie mal das Fenster auf!", erklang wieder diese Stimme, die unten aus der Gasse zu mir emporrief.
    
    Mist!
    
    Jemand hatte mich gesehen!
    
    In diesem Moment hörte ich den Auslöser meiner Kamera.
    
    KLICK!
    
    Ich schloss genervt die Augen. Das konnte ...
    ... doch jetzt nicht wahr sein. Schon der erste Versuch meines Fotos war in die Hose gegangen.
    
    Nun aber wollte ich wissen, wer mich gesehen hatte und richtete mich langsam auf, um durchs Fenster sehen zu können. Ich hielt einen Arm vor meine Brüste, denn außer meinem schwarzen String trug ich ja rein garnichts an mir.
    
    Ich bog den Kopf, um nach unten in die Gasse blicken zu können.
    
    „Vivienne, so machen Sie doch das Fenster auf!", hörte ich wieder die Stimme und ahnte bereits, wem sie gehörte.
    
    Frau Hahlmann, meiner Vermieterin!
    
    Ich schnappte mir hastig mein herumliegendes Jeanskleid und zog es mir an. Dann öffnete ich das Fenster und streckte vorsichtig mein schwarzgelocktes Köpfchen hinaus.
    
    Dort stand tatsächlich meine Vermieterin.
    
    „Hallo, Frau Hahlmann...", sagte ich zaghaft und setzte ein übertrieben freundliches Lächeln auf. Die Haare hingen mir wirr ins Gesicht, aber ich schob die Strähnen keck beiseite und ließ mir nichts anmerken. Ein Blümchen aus dem Blumenkasten kitzelte meine Nase.
    
    „Vivienne, geht es ihnen gut?"
    
    Diese Frage der agilen, alten Dame mit der voluminösen Wuschelfrisur irritierte mich etwas.
    
    „Äh...jaaa, warum sollte es mir nicht gutgehen?", schickte ich meine leise Frage hinunter in die schmale Gasse.
    
    „Ich habe vergangene Nacht einen Schrei von Ihnen gehört. Ist alles in Ordnung, mein Kind?"
    
    „Äh... gestern Nacht, sagen Sie?" Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.
    
    „Ja, vergangene Nacht. Es war schon nach Mitternacht, als ich ...
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