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Junge Liebe und Frühlingsluft
Datum: 16.09.2024, Kategorien: 1 auf 1,
... den kleinen, großen Robin!" Damit war alles klar. "Darf man erfahren, mit was dir deine liebe Leonie eine Freude machen darf?" Den Nachbartisch nahm gerade eine italienische Familie mit zwei Kindern im Grundschul-alter in Beschlag. Listig grinste ich und schlug vor: "Nicht hier. Nachher bei uns oben." Schon kam der Kellner mit unseren Pizzen und zwei Gläsern Rotwein. Er schenkte ein, und nach dem er gegangen war, flüsterte ich meiner Freundin zu: "Der geheimnisvolle rote Tropfen aus Apulien, der aus kühlen Blondinen heiße Furien macht." Leonie drohte mir mit dem Finger und raunte leise: "Du Spinner. Nachher kannst du was erleben." Und sie schaute noch verschlagener aus als vor ein paar Minuten. Aber ich fürchtete, ganz so einfach könnte es doch nicht werden. Als wir es zum ersten und einzigen Mal probierten, da wurde es zu einer erotischen Panne. Ich gebe ja nichts auf sexuelle Statistiken, aber ich hatte noch kein Mädchen getroffen, das diese spezielle Art von Besamung liebte. Nein, sie hassten es sogar. Und ich hatte damals, es einfach nicht kontrollieren können, wie versprochen. Der Primitivo war, wie angekündigt, genial lecker. Leonie sah mich beschwingt, unterneh-mungslustig und bereit für die schönen Stunden zu zweit an. Eine sanfte Röte schlich sich unter ihre zartbraune Gesichtshaut. Ich zahlte und wir gingen Arm in Arm, die Staffeln wieder hoch. Da sagte meine Süße plötzlich: "Die Drogerie Müllerschön in der Sophienstraße hat im Moment tolle ...
... Sonderan-gebote für Makeup. Lass uns hingehen, bevor die zumachen. Sonst komme ich die ganze Woche nicht mehr hierher." "Wozu brauchst du den Make-up?" "Für die Abschlußfeier der Azubis aus dem dritten Jahr bei uns, verstehst du?" "Ist die nicht erst im Juni, das sind noch vier oder sechs Wochen." "Was man hat, das hat man." Ich musste lachen: "Der Müllerschön kann nie günstiger sein, als die Drogeriefillialisten. Und von denen gibt es bei euch in der Stadt mindestens drei." Sie sah entschieden und trotzig aus, und es gab keinen Ausweg, dass wir direkt in unsere WG gehen konnten. Sie argumentierte: "Aber so eine unabhängige Drogerie hat Produkte, die die großen Ketten nicht im Angebot haben." "Schon klar. Bei euch auf der Sparkasse gibt es jedes Jahr den Wettbewerb, wer das individuellste und tollste Outfit hat, das nicht jede hat." "Auch die kleinen unabhängigen Fachgeschäfte wollen existieren." "Ohje, wenn wir nicht so viele gutbetuchte Omis in unserer schönen Kurstadt hätten, wäre der Müllerschön schon längst Geschichte." Das war zwar nur ein Klischee über diesen exzellenten Laden, aber es war mir in dem Moment einfach so raus gerutscht. Trotz aller Diskussion, wir gingen die ganze Stephanienstraße entlang, bis wir die Sophienstraße kreuzten und noch eine knappe halbe Stunde vor Ladenschluss die Drogerie betraten. Schnell fand Leonie etwas, was sie sehr erfreute und das sie kaufte. Kurz nach 14 Uhr schon standen wir vor der Haustür und ich schloss auf. Die Sonne brannte ...