1. Junge Liebe und Frühlingsluft


    Datum: 16.09.2024, Kategorien: 1 auf 1,

    ... immer noch intensiv auf uns herab, aber dazu wehte jetzt ein frischer Wind. Das war herrlich. Leonie sah glücklich aus und sagte plötzlich: "Milena und Jannik haben Superwetter bei ihrem Beachvolleyball." Sie schmiegte sich an mich und mir wurde noch wärmer, als es schon die aufheizende Sonne besorgte. Ich legte meinen linken Arm um sie, dachte an den Ort des Beachvolleyballturniers, bei dem unsere Freunde jetzt waren und antwortete: "Am Burgerwaldsee haben wir uns auch kennengelernt. Du bist mir ganz aufgescheucht in die Arme gelaufen, da wusste ich sofort: die oder keine!" Leonie sah zu mir auf, da sie ihren Kopf gerade auf meiner Schulter ruhen ließ. Ihr Blick ließ meine Sinne brodeln und knistern. Sie sprach: "Es war auch für mich Liebe auf der ersten Blick."
    
    Um zur damaligen Wahrheit zu kommen: Mit die oder keine, da meinte ich in dem Moment noch, das ist ein süßer, heißer Käfer, mit dem ich ein heißes Wochenende verbringen werde und dann ab zur nächsten Eroberung. Aber Leonie zeigte mir, dass sie irgendwie mehr zu bieten hatte als all die Mädchen vor ihr. Mein schönster Irrtum.
    
    Die Gegenwart dagegen sah schlicht so aus, dass ich sogar meinen Urlaubswunsch hinter ihren stellen würde, wenn ich noch einmal die Chance bekäme, zwischen ihren eingeölten Äpfelchen zum Höhepunkt zu kommen. Selbstverständlich hätte sie noch einen weiteren Wunsch frei, damit ihr Pfläumchen unten auch auf seine Kosten käme. Leonie, die immer mal erahnte, was in mir vorging, aber zum Glück ...
    ... keine konkreten Gedanken lesen konnte, sah mich während dieser Gedanken und von der Erinnerung noch ganz gerührt, so eindringlich süß an und spitzte dabei ihre Lippen, das es jetzt nur eines geben konnte. Ich nahm sie in die Arme und wir küssten uns leidenschaftlich.
    
    Oben in der Wohnung angekommen, wollte sie schnell mit ihrem Einkauf in das Bad. "Muss mich eben mal frisch machen. Dann können wir es uns richtig schön machen!"
    
    Währenddessen ließ ich den Rollladen runter. Gerade so weit, dass durch die Ritzen zwischen den einzelnen Lamellen das eindringende Licht für eine diffuse Stimmung sorgte, die ihren Reiz haben würde. Einen dünnen Spalt zwischen Rollladen und Fensterbank ließ ich. Das Fenster öffnete ich und es kam eine sanfte Brise rein, die Frische in die schwüle Luft brachte.
    
    Eine Viertelstunde später kam sie mit verführerischem, wiegenden Gang, mich scharf und erwartungsvoll fixierend in mein Zimmer. Kleopatra aus dem alten Ägypten hätte sich bei so viel Courage, Aura und Eleganz warm anziehen können. Und was sie dabei elegant aussehen ließ, war ihr Make-up im Gesicht. Nicht zu aufdringlich, aber ein glänzender ultravioletter Eyeliner, metallener Glitzer, dazu ihre strahlende himmelblaue Augen. Die Schau!
    
    "Klasse!" Was sollte ich mehr dazu sagen. Madame wird von meinem Wunsch noch weniger begeistert sein, wenn ich den auch nur vorsichtig ansprach.
    
    "Schön, dass es dir gefällt", flüsterte sie leicht rauchig. Was ihr im nächsten Moment am besten gefiel, das ...
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