-
Der Weg in die Welt der Erwachsenen 08
Datum: 29.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... was Dringendes ist, meld' dich sofort bei mir", tätschelt ihre blonde Freundin ihren Arm. „Klar mach ich und danke!", erwidert Sabrina. „Ich unterbreche euch beiden nur ungerne, aber wenn du noch ein paar Sachen zusammenpacken willst, müssen wir langsam los", funkt Max dazwischen. „Oh ja klar, lass' uns schnell hochgehen. Dir trotzdem einen schönen Tag Sabbi!", platziert Anna ihr einen Kuss auf ihre Wange, bevor sie gemeinsam mit dem dunkelhaarigen Lockenkopf nach oben huscht. Allein in dem leeren Raum stehend, blickt Sabrina sich um. Von Georg ist weit und breit nichts zu sehen, weder im Garten noch im Wohnzimmer. Nach einem kurzen Abstecher in die ebenfalls leere Bibliothek beschließt die Brünette, erst einmal ihre Kleidung vom gestrigen Tag loszuwerden und begibt sich leise in Richtung Dachgeschoss. Als sie die Treppenstufen erklommen hat, hört sie aus dem Zimmer ihrer Freundin hinter der verschlossenen Tür ein leises, nicht zu verwechselndes Stöhnen: „Sie ist so eine Langweilerin, es hätte echt ein cooler Viererausflug werden können", keucht sie, während sie offensichtlich gevögelt wird. „Scheiss drauf, Jacob hat genug andere Optionen, von denen eine mitkommen kann. Immerhin haben wir in ihrem Bett gefickt." „Das haben wir, das sollte sie merken", entgegnet die Blonde süffisant. „Meinst du, sie sagt was?", fragt Max neugierig. „Nie im Leben. Bei ihr und mir habe ich das Sagen, das war schon immer so. Sie macht letztendlich, was ich will und ...
... wenn mein Vater nicht so blöd dazwischengefunkt wäre, wäre sie jetzt gleich auch bei uns im Auto." „Das wird sie schon bald sein, mach' dir keine Sorgen. Und wenn nicht, gibt's ja noch genug andere nette Mädchen", führt der Lockenkopf beruhigend aus. ‚Genug andere nette Mädchen wofür genau?', fragt Sabrina sich. Aus irgendeinem noch nicht näher erkennbaren Grund scheint es Anna besonders wichtig zu sein, sie mit Max und Jacob näher bekanntzumachen. Über Annas Sicht auf sie ist sie mittlerweile nicht mehr besonders überrascht, zu viel hat sie gehört, welches ihre Freundschaft in ihren Grundfesten erschüttert hat. So verschwindet Sabrina in ihrem Zimmer. Dort angekommen sieht sie ihr völlig zerzaustes Bett mit einigen nassen Stellen, die wohl Körperflüssigkeiten der beiden Liebhaber sind. Kurzerhand legt Sabrina sich auf den großen grauen Sitzsack, den sie aus ihrem alten Zimmer mit nach Heidelberg gebracht hat. Wenn sie in den letzten Tagen eines gelernt hat, dann, dass sie ihr Verhältnis zu Anna gründlich überdenken muss. Die leicht sadistische, fast ein wenig hasserfüllte Haltung gepaart mit einer immer wieder durchscheinenden Missgunst entsprechen nicht dem Bild, welches sie eigentlich von ihr hat. Es ist ihr schleierhaft, was dahinterstecken könnte. Ihr einziger Fehler gegenüber Anna ist ihre Affäre mit Georg und der Umstand, dass sie dies mit keiner Silbe erwähnt. Sie glaubt jedoch nicht, dass ihre Freundin etwas darüber ahnt, geschweige denn ...