1. Schlampe Yvonne 02


    Datum: 04.10.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Kundengesprächen verwickelt, so dass ich nicht direkt ins Fettnäpfchen treten wollte, indem ich sie störte.
    
    Nochmal ein kurzer Blick aufs Handy. Es war bereits 11:02, also eigentlich müsste das Gespräch ja bald losgehen. „1 Nachricht in Abwesenheit", zeigte mir das Handy an. Mit einem Klick und der Eingabe meiner PIN rief ich die Nachricht von Matze ab.
    
    „Viel Glück, Babe. Ich könnte dich schon wieder vernaschen", war mit einem Smiley zu lesen, der einen Teufel darstellte. Außerdem hatte mein Freund doch glatt noch ein Dickpic mitgeschickt, ein Selfie seines Schwanzes, den er mir in seiner Handfläche präsentierte. Ein Lächeln, überrascht und verrucht zugleich, rutschte mir über die Lippen. Aufpassen, dass das jetzt keiner sieht, dachte ich und antwortete nur mit einem schnellen Kuss-Smiley.
    
    Kaum hatte ich das Handy wieder in meiner Handtasche vergraben, lief ein Kerl mit ausgestreckter Hand schnellen Schrittes auf mich zu. Ich schaffte es gerade eben noch, mich von der Couch zu erheben. „Hallo, du musst Yvonne sein", begrüßte der Kerl mich.
    
    Ich musterte ihn kurz. Mittellange, zur Seite gegelte Haare, eine dunkelblaue Anzugshose und ein hellblaues Hemd, über das er ein Sakko geworfen hatte. Ungefähr einen halben Kopf kleiner als Matze, was aber kein Wunder war -- schließlich maß Matthias gut 1,90 Meter groß.
    
    Für mich machte das keinen großen Unterschied. Mit meinen 1,64 Metern musste ich sowieso zu fast jedem Mann hochblicken.
    
    „Ich bin Carsten, freut mich, ...
    ... dich kennen zu lernen.", wartete Carsten erst gar nicht meine Bestätigung ab. Kurz musste ich stutzen und mich finden. „Freut mich, hallo.", brachte ich heraus.
    
    „Ich hoffe, dass du ist okay. Sollen wir direkt mal in mein Büro gehen? Dann trinken wir kurz einen Kaffee und sprechen über den Job."
    
    „Klar, gerne, gegen einen Kaffee habe ich nie was einzuwenden."
    
    Ich versuchte, bei Carsten Schritt zu halten und durchquerte mit ihm die Werkstatt. Zwei Mitarbeiter fummelten in ihren mit Öl verschmierten Blaumännern an einem dunkelroten Kleinwagen. „Weitermachen, Jungs", kommentierte Carsten, als er ohne stehen zu bleiben an ihnen durch die Werkstatthalle eilte und die Blicke der beiden Kerle sich lustigerweise auf mich fixierten.
    
    Ich grüßte die beiden Jungs mit einem freundlichen Lächeln und einem Zwinkern. Eventuell könnten das ja zwei meiner neuen Arbeitskollegen sein -- also freundlich bleiben, dachte ich mir, auch wenn die fixierten Blicke ein wenig aufdringlich wirkten. Während der eine Schrauber gefühlt kurz vor der Rente stand, einen schon ergrauten Vollbart hatte und seine runzelige Stirn kräuselte, schien sein Kollege noch recht frisch im Job zu sein. Ich schätzte den Glatzkopf auf um die 20 Jahre.
    
    Kaum hatte ich mich herum gedreht um Carstens schnellen Schritten zu folgen, hörte ich ein freches Pfeifen von den Kerlen. Ich tat einfach mal so, als hätte ich nichts gehört, und eilte dem Chef des Autohauses nach.
    
    In seinem für eine Person recht geräumigen Büro ...
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