1. Alter schützt vor Geilheit nicht Teil 04


    Datum: 14.10.2024, Kategorien: Betagt,

    ... Pia mit ihrer rechten Hand über Carmens Haare zu streicheln und sie summte mit weiter geschlossenen Augen leise vor sich hin. Sie fühlte eine Art von Glückseligkeit, die sie bisher noch nicht kennen gelernt hatte.
    
    „Wahnsinn!", kommentierte Carmen Pias Performance in einer kurzen Pause. „Du bist sowas von lesbisch veranlagt!"
    
    „Quatsch, was erzählst du da? Ich habe einen Mann und ein Kind. Nur weil du da an meinen Brüsten rumsaugst und mich aufgeilst, bin ich noch lange nicht lesbisch. Ich liebe meinen Mann Micki und mein Kind!" Sie wehrte sich mit Worten, entzog Carmen aber ihren Busen keineswegs.
    
    „Natürlich, Kindchen. Wie solltest du Simone nicht lieben. Sie ist deines, näher wird dir nie wieder ein Mensch sein. Aber bei Micki bin ich mir da längst nicht so sicher."
    
    Carmen ließ diesen Ausführungen ein Bäuerchen folgen und beide Frauen brachen unvermittelt in Lachen aus.
    
    „Du führst dich auf wie ein Baby", grinste Pia, „aber wenn ich dein und Simones Alter zusammenzähle und durch zwei teile, seid ihr deutlich älter als ich."
    
    „Du darfst mich und deine Tochter nie in einem Atemzug erwähnen. Wir saugen beide an deiner Brust und genießen es, aber es ist etwas völlig anderes."
    
    „Ja, das weiß ich natürlich, aber es verwirrt mich. Bei dir komme ich mir vor wie in einer Mausefalle. Kannst du mich nicht einfach gehen lassen?"
    
    „Natürlich könnte ich das. Ich finde mit Leichtigkeit auch andere Männer und Frauen, die mit mir ihre Lust ausleben. Aber die Frage ist ...
    ... eigentlich eine andere. Willst du tatsächlich, dass ich dich in Ruhe lasse? Oder ist es nicht in Wirklichkeit so, dass ..."
    
    „Nein, lass mich gehen. Ich will das mit dir nicht!"
    
    „Okay, selbstverständlich. Aber wenn du es dir anders überlegst, tauchst du hier bei mir oben ohne auf. Du legst deine Bluse und deinen Büstenhalter in der Garderobe ab und präsentierst dich mir mit blankem Busen. Ich denke, wir haben uns verstanden?!"
    
    „Ja, Carmen, es tut mir leid. Aber ich gehe jetzt. So funktioniert das nicht!"
    
    Pia legte ihren Büstenhalter und ihre Oberbekleidung wieder an und verließ das Zimmer.
    
    Carmen schaute ihr ein wenig sehnsüchtig hinterher. Solch eine Fugur sollte man wieder haben. Nicht nur Haut und Knochen wie bei ihr, sondern weibliche Rundungen, wo sie hingehörten. Dieser Arsch, der gerade hinauswackelte, war zum Reinbeißen. Und das würde sie noch, das schwor sie sich. Hineinbeißen und ihn lecken, von oben bis unten, von vorne bis hinten.
    
    Pia war völlig aufgelöst und ihrer Kollegin Sina erzählte sie etwas von einer Allergie, die den Tränenfluss anregte. Ihr Leben war wie auf den Kopf gestellt und existentielle Fragen schwirrten in ihrem Gehirn umher. Bin ich wirklich lesbisch? Oder hat Carmen einen Dachschaden? Einzig Simone versprach ihr etwas Ruhe, und als sie am Abend die Kleine stillte, wurde sie endlich ruhig und schlief sanft ein.
    
    Pia lernt viel Neues über sich.
    
    Es war am nächsten Morgen gegen 11 Uhr, als es an der Tür zu Carmens Zimmer klopfte ...
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