1. Drei neue Wege zum Glück 06


    Datum: 23.10.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,

    Sandra stand wieder gegen 5:30 Uhr auf. Die Saugglocken hingen noch immer an ihr. Deswegen hatte sie auch keine besonders gute Nacht. Diese ungewohnten Objekte plagten sie die ganze Nacht, und sie hatte nur wenig geschlafen. So schleppte sie sich die Treppen ins Badezimmer hoch. Kurz bevor sie an der obersten Stufe ankam bemerkte sie Michaela, wie sie regungslos in der Galerie hing.
    
    Sandra ging zu dem Häufchen Elend hinüber und zog den schlaff zwischen den Armen herunter hängenden Kopf an seinen Haaren hoch. Michaela öffnete de Augen und sah Sandra wortlos mit verschlafenen Augen an.
    
    Sandra: „Na, Dreckstück, gut geschlafen?"
    
    Michaela antwortete nur mit einem laschen brummen. Sandra wusste, wenn sie schon wegen den Saugglocken so schlecht geschlafen hatte, so hat Michaela trotz Schlafentzugs mindestens genauso schlecht, wenn nicht sogar schlechter geschlafen. Sandra trottete wieder die Treppe hinunter und legte sich wieder neben mich ins Bett.
    
    Erst Stunden später wurden wir beide wach.
    
    Als ich meine Augen öffnete, blickte ich auf den Wecker vor meiner Nase. 10:00 Uhr? Sandra wollte mich doch um 9:00 wecken. Ich drehte mich um und stellte fest, dass Sandra auch gerade wach geworden war.
    
    Steffen: „Morgen, Schatz! Warum bist du noch nicht auf?"
    
    Sandra: „Ich hatte eine furchtbare Nacht! Die Dinger sind zu ungewohnt. Hoffentlich bringt es was."
    
    Steffen: „Und was ist mit unserem Dreckstück?"
    
    Sandra: „Als ich deine Überraschung heute morgen sah, wusste ...
    ... ich, dass sie eh kaum geschlafen hat heute Nacht. Also konnte ich auch ausschlafen."
    
    Steffen: „Aha. Trotzdem müssen wir nach ihr sehen. Machst du schon mal das Frühstück und eine große Tasse Kaffee?"
    
    Sandra: „Ja, Ja. Ich weiß ja, wie kaffeesüchtig du bist."
    
    Wir zogen unsere Morgenmäntel an. Sandra ging in die Küche und ich hinauf zu Michaela. Diesen Anblick musste ich einfach zuerst filmen. Gestern Nacht war das Licht leider zu schlecht. Ich richtete den Camcorder auf sie.
    
    Dieser Anblick verursachte mir erst mal einen Steifen: ohne mich zu bemerken hing sie an ihren Armen mitten in der Galerie. Die Morgensonne schien zum Fenster herein direkt auf ihren geschändeten Körper. Durch die Helligkeit kamen die Beleidigungen noch stärker zum Vorschein. Ihr Kopf hing noch immer schlaff zwischen den Armen herunter, und ihre Haare fielen darüber hinweg. Ihre Beine waren kraftlos eingeknickt. Ihr gesamtes Körpergewicht hing an ihren Armen, wodurch ihre Hände leicht bläulich anliefen.
    
    Genug gefilmt! Die Erziehung musste weitergehen. Ich legte die Kamera beiseite und zog Michaelas Kopf an den Haaren hoch. Müde schlug sie die Augen auf und blickte mich durch die schmalen Schlitze an. Ihr Mund stand weit offen.
    
    Steffen: „Morgen, Dreckstück!"
    
    Es kam keine Antwort zurück.
    
    Steffen: „Also wenn du nicht mit mir reden willst, gehe ich davon aus, dass du noch schlafen willst. Ich lass dich wohl noch ein Weilchen hängen.
    
    Michaela: „...n..nein....ich....bin wach....." säuselte ...
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