1. Lila 04


    Datum: 21.11.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... auch die Schmerzen erspart, mit denen das Geschirr sie sonst von einem beginnenden Orgasmus zurückholte.
    
    Sie erwachte erst, wie sie spürte, wie jemand das dicke Wollkleid von ihrem Gesicht zog und erblickte Alara, die das Band geöffnet hatte, mit dem ihr Kleid über ihrem Kopf zusammengebunden war. Sie lag am Boden der winzigen Küchenbaracke - Alaras Reich - offenbar hatte einer der Männer genügend Mitgefühl besessen und ihren benutzten Körper nicht schutzlos und unbeweglich im Freien liegengelassen sondern stattdessen an einen sicheren Ort gebracht.
    
    Lila stand auf und begann Alara bei den Vorbereitungen für das Frühstück zu helfen.
    
    "Das war dein erstes Mal?" fragte Alara neugierig.
    
    "Ja." antwortete Lila.
    
    "Dein Herr hat dich bisher nicht genommen und die ganze Zeit in diesem Geschirr gelassen?"
    
    "Nur meinen Mund - er will mich gut dressieren, damit ich beim Verkauf mehr Geld einbringe."
    
    "Ich glaube, du hast gestern Abend mehr gelernt, als in 3 Wochen in diesem Ding."
    
    "Kann sein, ich glaube auch, er will mich einfach nicht zu sehr verwöhnen, ich bin erst seit 2 Tagen eine Sklavin."
    
    "Herren sind manchmal so. Hier draußen haben wir keine Herren - unser eigentlicher Herr ist weit weg und ihn interessiert nur, dass am Ende des Monats genug Salz am Transporter ist - hier sind wir unsere eigenen Herren. Die Männer haben Bolo zum Anführer gewählt, und er macht seine Sache gut."
    
    "Die Männer? Du etwa nicht?"
    
    "Ich bin hier nur die Haussklavin. Wählen ...
    ... dürfen nur die Männer, die 'im Salz' arbeiten. Aber ich bin zufrieden damit. Ich mag Bolo, und er mag mich. Wenn wir keine Sklaven wären, könnte ich ihn mir gut als meinen Mann vorstellen."
    
    "Und so ein 'Fest' wie gestern Abend - feiert ihr das jeden Tag?"
    
    "Jeden Tag. Nur bisher nie mit einer jungen, frischen Sklavin, sondern nur mit der faltigen, alten Küchenmagd."
    
    "Du bist immer noch eine schöne Frau - die Männer hier verehren dich alle."
    
    "Ich habe normalerweise auch die einzige Möse in 30 Meilen Umkreis!" sagte sie lachend.
    
    "Und das mit dem zusammengebundenen Rock - macht ihr das immer so?"
    
    "Ja, das war Bolos Idee. In einer Gruppe mit vielen Männern hat eine einzelne Frau die Macht, einzelne Männer auszuwählen und andere abzulehnen. Wenn sie ihr Gegenüber beim Sex auch nur sieht, kann sie sich anstrengen, oder nur wie ein toter Fisch da liegen - je nach Sympathie. Das schafft Eifersucht und Unruhe in der Gruppe. Die Männer sind zum Arbeiten hier, und ich bin für sie hier, nicht umgekehrt. Wenn ich blind und in meinem Rock gefangen bin, sind für mich alle Männer gleich - ich bemühe mich, jeden von ihnen bestmöglich zu befriedigen. Und wenn einer das Gefühl hat, er wäre zu kurz gekommen, gibt er mir ein paar auf den Hintern und probiert es noch einmal. Das ist gerecht und fair."
    
    "Klingt vernünftig." gab Lila zu.
    
    Als Frühstück im Camp gab es - ganz überraschend - Getreidebrei, nur süß und ohne Bohnen. Dann brachen die Männer auf zur Arbeit und auch Coren ...
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