1. Sabrina 01


    Datum: 01.12.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... sich zu lassen. Pedro hörte einfach nur zu, spürte, wie mit ihren Tränen auch die Anspannung von ihr wich, und als sie schließlich aufhörte zu reden, nahm er sie einfach in den Arm.
    
    Es fühlte sich so gut an, so warm, so geborgen. Sabrina hätte ewig so stehen können, aber sie wusste, dass sie sich auf den Heimweg machen mussten, denn es würde kühler werden in den nächsten Stunden. Sie dachte nicht nach über das, was sie dann tat, wahrscheinlich hätte sie sich sonst auch nicht getraut. Sie löste sich vorsichtig aus Pedros Umarmung, trat aber nicht einen Schritt zurück, sondern legte viel mehr ihre Hände an seine Wangen, zog ihn sanft zu sich herunter und legte ihre Lippen auf seine. Jetzt war es Pedro, dessen Körper sich für einen Moment anspannte, weil er damit nicht gerechnet hatte, aber dann schlossen sich seine Arme wieder um sie und seine Lippen erwiderten ihren Kuss. Die Zungen kamen hinzu und auch seine Hände gingen auf Wanderschaft. Wann hatte es sich das letzte Mal so schön angefühlt, als sie die Arme eines Mannes um sich gespürt hatte. Sabina konnte es nicht sagen nur, dass es sehr, sehr lange her war.
    
    Das Gefühl der gegenseitigen Nähe überwältigte sie, wunderbare Lust durchströmte ihren Körper, weil Pedro sie einfach überall umgab und spüren wollte. Er presste sie zärtlich an sich, umwarb mit seiner Zunge die ihre und strich mit seinen Händen über ihren Rücken, ihren Po, drückte liebevoll ihre Backen und Sabrina musste stöhnen, weil sie auch die Härte spürte, ...
    ... die sich in seiner Hose bildete. Sie hätten einfach in den Sand sinken können, sich ihrer Kleider entledigen und miteinander verschmelzen. Aber Sabrina wollte keinen Quickie, keinen kurzen ekstatischen Rausch, um anschließend durch die kühle Nacht zu fahren, sich vermutlich etwas verschämt voneinander zu verabschieden und dann wieder alleine in ihrem Hotelbett zu liegen. Noch einmal löste sie sich vorsichtig aus Pedros Armen. Unsicher sah er sie an. „Bringst du mich zum Hotel?" fragte sie, „und bleibst du heute Nacht bei mir?" Sie konnte spüren, wie ihn diese Frage ebenso überraschte, wie ihr Kuss es getan hatte, aber er lächelte sie an, küsste sie sanft auf ihre Lippen und flüsterte ihr ins Ohr: „Nichts lieber als das."
    
    Auf dem Heimweg hatten sie noch bei einem Supermarkt angehalten und Wein und Kondome gekauft und so merkwürdig es klingt, diese profane Handlung, die erst einmal allen erotischen Zauber zerplatzen ließ, erleichterte ihnen die Situation, als sie schließlich im Hotelzimmer einander gegenüber standen. Es gab keine Unsicherheit, wie sie vorsichtig wieder die Stimmung vom Stand erwecken konnten. Es gab keine Unklarheit, ob es vielleicht doch nur um Nähe, Geborgenheit und Trost ging und nicht auch um Sex. Andererseits mussten sie auch nicht stürmisch über einander herfallen, um der Verlegenheit aus dem Weg zu gehen. Sie waren nicht verlegen. Sie waren beide voll Vorfreude aufeinander und die ganze Nacht gehörte ihnen.
    
    Diesmal war es Pedro, der die Initiative ...
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