1. Meine Herrin Neda Kap 16-17


    Datum: 31.01.2025, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Schlampe oder sowas Abgefucktes."
    
    Nedas Stimme war gerade kalt und hart geworden, wie ich es noch nie erlebt hatte.
    
    „Sorry! Schon klar!", lenkte Beatrice ein wenig ein. „Aber du benutzt sie, und du lässt sie machen, was du willst. So meine ich. Sie macht alles, was du ihr befiehlst."
    
    Ich merkte, dass Beatrice auf dem Rückzug war und ihre Worte zurücknehmen wollte, sich dabei aber in andere verstrickte, die nicht weniger ungeschickt waren.
    
    Ich spürte, wie Nedas Hand meine kräftiger zupackte. Sie schäumte.
    
    Das Mädchen hatte bei Neda wohl einen Nerv getroffen, denn die setzte nach, wie ich es nicht erwartet hätte:
    
    „Nee auch nicht. Du hast total keinen Plan. Nicht mal den Ansatz! Ich liebe sie. Wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Und sie ist auch nicht weniger Wert als ich. Alles, was ich mache, tue ich nur, weil sie mir die Erlaubnis dazu gegeben hat, und ich gebe Acht auf sie und verlange nichts von ihr, was sie nicht will. Ich bin ihr verdammt dankbar dafür, dass sie mir so vertraut!"
    
    Holy.
    
    Holy Shit.
    
    Plötzlich haute Neda so eine Liebeserklärung raus.
    
    Vor diesen beiden Mädchen. Die keine Ahnung hatten, was hier gerade passierte.
    
    Holy Fucking Shit!
    
    Wie sie das gesagt hatte!
    
    Mir war klar, dass die Worte ihr nicht einfach so gekommen waren. Die waren nicht spontan aus ihr herausgeflossen. Die hatte sie vorbereitet. An den Worten hatte sie gefeilt. Die funkelten wie ein Diamant.
    
    Ich war mir sicher, dass sie die aufbewahrt hatte für ...
    ... einen besonderen Moment.
    
    Für eine laue Nacht allein auf dem Dach oder vielleicht sogar für einen Antrag. Für den richtigen Moment.
    
    Das hier war nicht der richtige Moment.
    
    Definitiv nicht.
    
    Und nun hatte sie sich gezwungen gesehen, die Worte so abzufeuern. So zu verschießen.
    
    Aber sie hatten ihre Wirkung nicht verfehlt.
    
    Vielleicht nicht bei den Mädchen.
    
    Aber bei mir.
    
    Ich hatte eine richtig fetten Kloos im Hals und meine Augen wurden feucht.
    
    Neda und ich hielten uns immer noch bei den Händen. Ich presste meinen Körper an sie, um ihr zu verstehen zu geben, dass ich verstanden hatte, dass ihre Worte nicht vergeudet waren.
    
    „Sorry!", meinte Beatrice. „Ich wollte nicht..."
    
    Die Stimmung war gerade so im Keller, Neda so auf 180, dass ich das Gefühl hatte, deeskalieren zu müssen.
    
    „Ich glaube, sie hat es nicht so gemeint. Ist ja auch kompliziert."
    
    „Ja, echt nicht! Sorry! Es war echt nicht so gemeint!", wandte Beatrice sich jetzt an mich, machte einen Schritt auf mich und legte mir ein wenig ungelenk die Hand auf den Arm. Es tat mir ein wenig leid, wie kalt Neda plötzlich geworden war.
    
    „Kein Thema."
    
    „Sollen wir was essen gehen?", fragte Neda mich unvermittelt.
    
    Ich sah sie fragend an.
    
    „Ich hätte Lust, zum Schotten zu gehen."
    
    Ich war total verwirrt.
    
    „Wie wärs mit Mecces!" Neda sah mich an und dann verstand ich erst, was sie meinte.
    
    Sie hatte gerade das Safeword gezogen.
    
    Neda drehte sich um, wollte gehen, und ich sah mich gezwungen, ...
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