1. Nachtwache Teil 2


    Datum: 27.03.2025, Kategorien: Hardcore,

    Wieder zurück bei unserer kleinen Klinik mit weiteren Kleinigkeiten aus einem möglichen Alltag während der Nachtschicht... Viel Spaß beim Lesen
    
    Nachtwache Teil 2
    
    Immer mal wieder bekommen wir in der Pflege zu hören, dass wenn es heißt Feierabend, das wir dann auch gleich Feierabend machen und einfach alles stehen und liegen lassen würden. Auch das uns das Wohl eines Patienten dann einfach am Arsch vorbei geht.
    
    Dem ist natürlich nicht so, wer auch immer was anderes behauptet der sollte einfach mal das Pflegepersonal direkt fragen, oder auch lesen, was mir noch passiert ist gerade als ich Feierabend hatte und mich umziehen wollte.
    
    Eigentlich wollte ich an dem morgen nur noch nach Hause gehen und mich hinlegen. Die Nachtwache verlief ohne nennenswerte Ereignisse, zumindest soweit es diese Geschichte hier angeht. Notfälle im Krankenhaus hatten wir die Nacht, aber das war egal, außer dass es ein Grund war, warum ich schnell ins Bett wollte.
    
    Doch was machen wir nicht alles noch für unsere Patienten, auch wenn wir gerade nach Hause gehen wollen. So war ich gerade noch meinen neuen Dienstplan abholen bei Oberschwester Ingeborg und entdeckte das ich wie zu erwarten auch demnächst noch in der Nachtschicht aushelfen musste.
    
    Machte mir ja nix, ich mochte diese Schichten und war nur zu gerne da, zudem musste ich meinen Schlafrhythmus dann nicht ändern. Da aber auch Ingeborg Feierabend machte, gingen wir zusammen in Richtung Umkleide.
    
    Da kam ein Patient um die Ecke, ...
    ... keine Ahnung was er hatte, da ich nicht auf seiner Station gewesen bin. Aber es war auf jeden Fall ein Patient, bei der Kleidung die er trug und er kam gerade aus Richtung der Duschen und Toiletten auf dem Stockwerk.
    
    Er war in einem Rollstuhl, was die Patienten-Sache noch eindeutiger machte und hielt direkt auf uns zu. „Können Sie mir vielleicht kurz helfen, ich komme da drin einfach nicht ganz zurecht.“ Er deutete auf die besagte Toiletten und Duschen.
    
    „Schwester Lenka wird Ihnen eben kurz helfen.“ Sie gab mir einen kurzen Wink. „Wir sehen uns dann nächste Woche.“ Für Sie war Wochenende, für mich natürlich nicht, aber das interessierte ja mal wieder niemanden.
    
    „Worum geht es denn?“ Ich widmete mich dem Patienten. „Ach das ist schwer zu beschreiben, aber ich könnte es Ihnen kurz zeigen.“ Selbstredend willigte ich ein und war auch schon mit ihm unterwegs an sein Ziel.
    
    Dann die Tür auf, eine Schwenktür natürlich damit hier auch jeder rein kommen konnte und wir waren in einem kleinen Flur. Er dirigierte mich zu den Duschen rüber und dort natürlich zu den Herren.
    
    Hier war außer uns zurzeit niemand, die meisten Patienten würden erst in vielleicht 2 Stunden hierher gebracht, aber der Patient war wohl so weiter wieder fit, das er früh duschen wollte. Er rollte noch ein Stück, stand dann auf und zog sich vor mir einfach auf die Schnelle aus.
    
    Mit dem Patientenkittel war das auch kein Problem und ging recht schnell. Ein kurzes abstreifen und gut war, dann noch die ...
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