Total Transformation - Kapitel 04
Datum: 29.03.2025,
Kategorien:
Transen
... Alexa als nächstes, zur Arbeitsstelle ihres Bruders zu fahren.
Die lag ebenfalls nicht weit entfernt, sie fuhr dafür gerade einmal 4 Stationen weit mit dem Bus. Samuel hatte das schon ziemlich gut getroffen. Wer gab so eine Wohnung mit optimaler Anbindung in der Innenstadt einfach so auf? Und verschwand dann, ohne irgendwen zu benachrichtigen? Alles sehr merkwürdig.
Die nächste Überraschung stand aber schon bevor, denn an der ihr bekannten Adresse fand Alexa kein Call-Center. Dafür ein Gebäude, welches fast überall im Umbau war, die Fassade, das Dach, das Erdgeschoss und selbst in allen Stockwerken wurde gleichzeitig gearbeitet. Immerhin war gerade ein Firmennamen an der Fassade befestigt worden. Man schaute noch, ob das Schild auch gerade hing.
Dort standH-Company,Entspannungszentrum London darunter. Von dieser Firma hatte Alexa noch nie etwas gehört. Klang auch irgendwie seltsam. Normalerweise wollte man ja mit seinem Namen und was man tat, Werbung machen. DochH-Company sagte für sie erst einmal so gar nichts aus.
Und dann der BeinameEntspannungszentrum? Etwas Entspannung, inmitten von London, war bestimmt nicht schlecht, doch wer nannte seine Firma so? Alles sehr merkwürdig. Und dann war alles super neu, wobei dunklere Farben überwogen und alle Fenster so dunkel waren, dass man nicht ins Innere hineinschauen konnte.
Dafür wurde offensichtlich im Gebäude überall hart gearbeitet, immerhin saß eine junge Frau am Empfang. Sie telefonierte immer mal wieder, ...
... arbeitete an ihrem Rechner und wies die Arbeiter an, was sie zu tun hatten. Gleichzeitig war es ziemlich laut, draußen wie drinnen. Hier konnte niemand gut arbeiten, schon gar nicht ein Call-Center.
Alexa wusste nicht, was sie tun sollte, also ging sie zum Empfang. Dabei fiel ihr auf, dass der Boden auch gerade erneuert wurde. Da hatte mal ein schöner Marmor gelegen, jetzt wurde ein dunkelblauer Teppich drüber gezogen. Überhaupt überwogen auch im Inneren eher die dunkleren Farben, wobei die helleren Töne dazwischen einen guten Kontrast boten.
„Guten Tag, was kann ich für Sie tun, junge Frau?", wurde Alexa von der Empfangsdame gerufen, nachdem sie schon etwas länger ziellos im Gebäude herumgestanden und die Arbeiten und die Einrichtung angestarrt hatte.
„Ja, guten Tag. War hier früher nicht einmal ein Call-Center?"
„Ja, das stimmt. DieH-Company hat erst vor kurzem das vorherige Unternehmen übernommen, weil es in eine finanzielle Schieflage geraten war."
„Und Sie bauen jetzt alles um?"
„So ist es, das war auch notwendig. Einige Teile des Hauses waren stark sanierungsbedürftig, außerdem wird es auf unsere Zwecke angepasst."
„Dies ist also kein Call-Center mehr?"
„Nein, es wird aber noch etwas dauern, bis man das erkennen kann."
„Wann werden Sie voraussichtlich fertig sein?"
„In einer guten Woche denke ich. Es ist noch einiges zu tun, die Neueröffnung ist in genau 10 Tagen geplant."
„Sie verändern aber viel, habe ich den Eindruck."
„Das war auch ...