Total Transformation - Kapitel 04
Datum: 29.03.2025,
Kategorien:
Transen
... notwendig. Wir haben sehr viel mit Kundenkontakt zu tun und wollen, dass sich unsere Kunden hier sehr wohl fühlen."
„Was ja auch der Name schon sagt. Wer steckt denn hinter dieserH-Company?"
„Ein multinationaler Großkonzern, der aber lieber etwas anonymer bleibt und deshalb nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit steht, wie andere große Firmen."
„Von derH-Company habe ich auch noch nie etwas gehört?"
„Dann hat das also gut funktioniert", antwortete sie lächelnd.
„Und was macht dieH-Company so?"
„Dienstleistungen in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen. Es geht uns hier vor allem um Entspannung und Personalentwicklung. Wir bilden sehr viele Mitarbeiter aus oder weiter, auch für andere Unternehmen oder Kunden von uns."
„Haben Sie denn alle Mitarbeiter von der alten Firma übernommen?"
„Nur teilweise. Haben Sie denn einen besonderen Grund für diese Frage?"
„Ja, mein Bruder Samuel Weston ist verschwunden."
„Ich darf Ihnen natürlich keine offiziellen Auskünfte geben, doch ich schaue mal im Rechner nach. Ich kann nämlich in der Datenbank erkennen, wer übernommen wurde, und wer nicht. Einige von denen sind hier geblieben, andere sind versetzt worden."
„Das ist sehr nett von Ihnen."
„Der Name war Weston, Samuel, ist das richtig?"
„Ja, das stimmt."
„Ich habe ihn gefunden, er wurde von uns übernommen und steckt gerade mitten in einer Umschulung."
„Warum hat er sich denn nicht mal bei mir gemeldet? Wir hatten immer einen sehr guten ...
... Kontakt zueinander."
„Das kann ich Ihnen nicht sagen. Er wurde zumindest für die Dauer der Ausbildung, wahrscheinlich danach auch noch etwas länger, ins Ausland versetzt. Vielleicht hat er vorher nicht mehr die nötige Zeit gefunden und ist jetzt so stark eingebunden, dass er es nicht mehr schafft. Ich bin mir sicher, dass er sich schon in Kürze wieder bei Ihnen melden wird."
„Kann ich denn mit seinem aktuellen oder dem vorherigen Chef sprechen?"
„Der aktuelle Chef ist nicht im Haus und der frühere wird auch umgeschult. Sie stehen also nicht zur Verfügung. Wir sind im Moment halt noch eine große Baustelle, das tut mir Leid. Jetzt habe ich Ihnen aber auch schon viel mehr gesagt, als ich eigentlich durfte."
„Gut, danke erst mal. Wir werden sehen, was weiter passiert."
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Alexa konnte nicht wissen, dass ihr Bruder Sam sich nicht einmal 100 Meter von ihr entfernt befand, im ausgebauten Keller des Gebäudes. Wobei Samuel das auch selbst nicht wusste, höchstens ahnte. Er wusste auch nicht, was für einen Tag sie hatten und ob es Tag oder Nacht war, als er mal wieder aufwachte.
Er hatte diesmal das Gefühl besonders lange geschlafen zu haben, oder war er schon wieder unter Drogen gesetzt worden? Das taten die wohl immer wieder, doch so geschickt, dass er es selbst gar nicht richtig merkte.
Jedenfalls hatte er ein tumbes, taubes Gefühl, als wären sein ...