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Die Klepperurologin
Datum: 15.01.2026, Kategorien: Schwule Deine Geschichten Autor: KlausDreier
Eine Busfahrt ins Ungewisse. Letztens fuhr ich mal wieder mit dem Stadtbus in die Nachbarstadt-Goslar. Warum ich nicht mit dem Auto fuhr, das kann ich gar nicht genau sagen, irgendetwas war in mir. Dann war das Wetter auch noch mies, aber ich hatte ja meinen Kleppergummimantel angezogen. Der Bus kam, und ich stieg ein. Er war ziemlich voll, ich suchte einen freien Platz und nahm gegenüber einer Frau im schwarzen Ledermantel meinen Platz ein. Wir nickten uns freundlich zu. Sie war eine herbe Schönheit im mittleren Alter mit einer grauen Kurzhaarfrisur und schönen braunen Augen. Sie gefiel mir sehr, und ich begann, sie unbemerkt zu beobachten. Ich stehe zwar mehr auf Männer, aber von dieser Frau konnte ich mich nicht loseisen. Es ging von ihr eine gewisse Dominanz aus, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Aber bald merkte ich, dass sie mich auch beobachtete und musterte. So fuhren wir schweigend unserem Ziel entgegen. In Goslar angekommen, gingen wir getrennt in die Fußgängerzone. Aber bald habe ich sie aus den Augen verloren, schade-ich hätte sie gerne noch weiter beobachtet, so eine schöne und attraktive Frau! Bald hatte ich alles erledigt und die Rückreise stand an. Der Bus kam und ich stieg ein. Er war diesmal rappelvoll und ich musste wahrscheinlich die ganze Rückfahrt stehen. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass ich direkt neben der Frau stand von heute Morgen- die aber einen Sitzplatz hatte. Nun konnte ich sie noch einmal unbemerkt bewundern. Ob sie mich auch ...
... bemerkt hat? Ich wurde etwas nervös und musste immer wieder heimlich zu ihr runter schauen. Auf einmal aber bemerkte ich, dass sich unsere Blicke trafen, und zwar in der Seitenscheibe des Busses. Es war ein langer verlangener lasziver Blick von ihr, es ging mir schon durch und durch. Wie nur konnte ich den Kontakt aufnehmen, um nur nicht sofort eine Abfuhr zu riskieren. Aber auf einmal stand sie auf, unsere Blicke kreuzten sich kurz, ein kurzes verlegenes Lächeln von ihr, wir berührten uns kurz-bzw. hatte ich den Eindruck-aber das waren wohl nur unsere Mäntel. Und sie stieg ein paar Stationen vor mir aus. Ich sah ihr noch hinterher, sie drehte sich auch noch einmal um-wegen mir? Wie nur konnte ich mit dieser schönen Frau in Kontakt kommen, hatte ich die Change meines Lebens verpasst? Ich werde es wohl nie erfahren, am Endziel angekommen stieg auch ich aus und ging langsam nach Hause. Es fing wieder mehr an zu nieseln und ich steckte meine Hände in die Taschen meines Kleppermantels. Aber, was war das? In der rechten Manteltasche steckte etwas aus Papier, es war eine Visitenkarte. Ich konnte lesen: Frau Dr. Gumina, Urologische und Sexualtherapeutische Praxis in Goslar, mit allen Kontaktdaten. Ich drehte die Karte um, darauf stand handschriftlich geschrieben: RUF MICH AN! Das klang total dominant und lies keine Gegenworte zu. Ich war sehr verwirrt, war ich gemeint, warum habe ich nichts gemerkt? Soll ich sie anrufen, oder muss ich sie sogar anrufen, es kam mir sehr dominant vor. Ich ...