1. Lena und Tom 01


    Datum: 16.02.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    Die folgenden Ereignisse werden abwechselnd aus der Sicht von Lena und Tom erzählt.
    
    ***Lena***
    
    Noch zwei Tage, dann hat diese Scheiß-Lernerei endlich ein Ende. Und nach der letzen Klausur dann Semesterferien. Und: Ich sehe endlich Tom wieder, der zehn Tage auf einem Seminar irgendwo in Meck-Pomm war. Den hätte ich beim Lernen gern um mich gehabt. Er ist ein richtiger „Kümmerer", versorgt mich mit Getränken, bringt mich abends beim Kochen und Essen auf andere Gedanken, massiert mir den verspannten Rücken - ein echter Schatz und meine große Liebe. Auch der Sex ist gut... also... „ok-gut". Liebevoll. Er ist sanft und rücksichtsvoll und weiß inzwischen, wie er es anstellen muss, damit ich auch auf meine Kosten komme. Was er auch meistens schafft.
    
    Seit eineinhalb Jahren wohnen wir zusammen in dieser Wohnung. Ein absoluter Glücksfall in Berlin. Bezahlbare drei Zimmer in Schöneberg sind ein Sechser im Lotto und entsprechend groß war der Andrang. Aber aus irgendeinem Grund hat sich der Vermieter für uns entschieden, obwohl wir sicher nicht die solventesten Mieter sind, ich noch im Studium und Tom seit gerade einem halben Jahr in seiner ersten Stelle, nachdem er fertig studiert hatte. Fast wäre es noch gescheitert, denn Tom wurde beim Besichtigungstermin schon langsam sauer, weil der Vermieter, Herr Reichardt, seine Blicke nicht von meinen Brüsten nehmen konnte, während er sich mit uns unterhielt. Es war mir natürlich auch aufgefallen, naiv wie ich war, hatte ich zu dem ...
    ... Termin nicht mal einen BH angezogen hatte unter meiner weißen Bluse.
    
    „Mach mal einen Knopf mehr zu, der fällt dir ja fast in den Ausschnitt!" zischte Tom eifersüchtig, als wir mal kurz in der Küche allein waren. „Reiß dich zusammen, bitte! Ich WILL diese Wohnung!" hatte ich zurückgezischt. Und tatsächlich: ein Wunder! Wir bekamen den Zuschlag.
    
    Nun sitze ich hier und lerne und bemerke gerade, dass ich denselben Satz zum dritten Mal lese und ihn immer noch nicht verstanden habe. Ich brauche dringend eine Pause. Ich gehe in die Küche, lasse einen Espresso durchlaufen, schiebe mir einen Keks in den Mund, stürze den Espresso runter. Dann gehe ich in unser „drittes Zimmer" zurück, was wir als Arbeitszimmer nutzen, wenn es nicht gerade voller Bügelwäsche steht. Aber dann überlege ich es mir anders, schnappe mir den laptop, gehe ins Schlafzimmer und klappe ihn so auf, dass ich ihn seitlich aufgestützt gut im Blick habe. Ich öffne den Browser, dann meine Favoriten. Dort sind ein paar Pornoseiten, die ich mir gespeichert habe. Davon weiß Tom nichts, es wäre mir auch zu peinlich. Überhaupt Pornos zu schauen natürlich, auf so einer Ebene läuft unser Sex nicht ab. Vor allem aber, WAS es für Pornos sind. Ich öffne einen davon, wahllos. Ein Gefängniswärter kommt in die Zelle, die Gefangene zieht sich aus, er schiebt ihr seinen Schwanz in den Mund. Hört sich simpel an, aber ich habe irgendwann mal beim endlosen scrollen durch die ebenso endlosen Pornowelten herausgefunden, dass mich solche ...
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