1. Annika auf der Alm


    Datum: 17.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... an der Hand von der Wiese führte, wohl um sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen.
    
    "Sag mal, Toni, wo sind eigentlich Greta und Karl?", fiel Annika da ein.
    
    "Na, wahrscheinlich zum Küssen in irgendeinem Heustadel."
    
    "Aber das hätten sie doch auch hier machen können."
    
    Wieder kicherte Antonia.
    
    "Du Dummerl, du hast wohl noch nicht gehört, wofür der Karli berühmt oder auch berüchtigt ist?! Also, wie sag ich es... der küsst dir auch die anderen Lippen."
    
    Antonia erklärte Annika in verschwörerischen Ton und mit gesenkter Stimme wie verrucht das sei. Das sei eigentlich nur was für Freundinnen zum Zeitvertreib. Ganz selten lasse sich ein Bursche mal auf siwas ein.
    
    "Für einen ernst zu nehmenden Mann", schloss sie leicht arrogant, "gibt es doch bessere Wege eine Frau zu unterwerfen. Und eine echte Frau gibt sich mit solchen Kinderspielen erst recht nicht zufrieden."
    
    Annika war irgendwie enttäuscht von Antonias Haltung. Ob das mit ihrer Verlobung zu tun hatte? Jetzt verstand Annika besser, warum Greta so gereizt reagiert hatte. Es war schade, denn gerne hätte sich Annika noch mit Antonia darüber unterhalten, wie Freundinnen sich hier so die Zeit miteinander vertrieben. Annika hatte Antonia schon bei ihrer ersten Begegnung an der Jungfrauenquelle bewundert. Heute trug sie ihre langen, blonden Haare zur Feier des Tages offen und sah damit noch toller aus. Ihre makellose Haut, die festen Brüste und die langen Beine gefielen Annika mehr, als sie zugeben wollte. Und ...
    ... dazwischen dieser elegante Schlitz, der kaum vom Schamhaar -- so blond, dass es fast unsichtbar war -- verdeckt wurde. Dazu trug Antonia auch noch diesen Gürtel. Annika hoffte nur, dieser Georg war ein anständiger Mann.
    
    Ihr Gespräch verlief danach stockender und Annika freute sich, als Greta wieder zu ihnen stieß. Sie war quirlig wie immer und offenbar sehr zufrieden mit ihrem kleinen Intermezzo. Antonia schaute vorwurfsvoll und klaubte ihrer Freundin einen trockenen Grashalm aus den kurzen Haaren. Aber das ignorierte Greta geflissentlich. Nach einer Zeit kam auch Karl wieder dazu, und drängte zum Aufbruch.
    
    Der Rückweg war viel mühsamer, denn es ging nun ständig bergauf. Bei einer Rast hielt es Annika nicht mehr aus, sie musste mehr über Karls Verhältnis zu Greta herausfinden.
    
    "Greta ist nett, nicht wahr?!", fragte Annika möglichst unschuldig.
    
    "Mmmmm."
    
    "Aber Antonia sieht viel besser aus. Findest du nicht auch?!"
    
    "Kann schon sein. Aber mir gefallen die neugierigen Madln besser. Die Greta ist lustig, mit der kann man schon was anfangen."
    
    "Aber zum Heiraten taugt sie nicht?"
    
    "Ach, weißt du, Annerl, ich brauch kein eigenes Weib. Ich bin viel zu gerne Knecht bei unserer Herrin. Aber ich helfe gerne, wenn mich eine fragt. Gilt auch für dich, hab ich so gemeint."
    
    Das Gespräch hatte Annikas Neugier eher angestachelt als befriedigt. Karl war schon ein ganz eigener Typ. Aber es war ja kaum noch Zeit, um ihn besser kennenzulernen. Wie schade, dass sie schon so bald ...