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Annika auf der Alm
Datum: 17.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... -- es sah aus wie eine bunte Schmetterlingswiese. Beim Näherkommen wurde das Summen der Gespräche immer lauter, dass Annika zuletzt den Eindruck hatte, einen Bienenstock zu betreten. Karl war hier allseits bekannt. Jeder grüßte ihn höflich aber auch zurückhaltend, denn als Veteran gehörte er nicht mehr ganz dazu. Alle beäugten die Fremde an seiner Seite. Zu Annikas Erleichterung waren Greta und Antonia auch da und schlossen sie in die Arme. Sie quetschten Annika über jede Einzelheit ihres Aufenthalts aus und waren von nicht geringem Heimatstolz erfüllt, dass es ihr hier so gut gefiel. "Es ist aber wirklich auch nicht schwer unser Land zu lieben", resümierte Greta, "wenn man mit dem besten Küsser von der Alm zusammen wohnt." Karl, der bei ihnen stand, grinste stolz und verlegen zugleich und auch Annika musste schmunzeln. Ob Greta hier aus eigener Erfahrung sprach? Oder war das ein Wink mit dem Zaunpfahl an Karl? "Wie geht es eigentlich deinem Po, Greta?", fragte Annika mit möglichst unschuldiger Mine. Während Karl verständnislos dreinblickte, verstand Antonia sofort und musste kichern. Greta selbst meinte spitz, sie habe ihre Lektion fürs erste gelernt und sei jetzt genauso keusch wie Toni, nur so hübsche Verlobungsringe habe sie noch nicht. Sie spielte auf Antonias roten Gürtel an, an dem vorne, hinten und an den Seiten vier goldene Ösen glänzten. Antonia ignorierte Gretas Sticheleien und lenkte das Gespräch auf ein anderes Thema, während sie sich weiter die ...
... mitgebrachten Leckerbissen teilten. Nur Annika ließ das neues Schmuckstück nicht los, das locker auf Antonias schmalen Hüften lag. Als Greta und Karl sich kurz entschuldigten, traute sie sich nachzufragen. Antonia strahlte. Sie erzählte stolz, dass das tatsächlich ein Geschenk ihres Verlobten Georg sei. Er könne leider nicht zu ihr hinaufkommen, da er seinen Eltern im Wirtshaus helfen müsse, Sonntag eben. Aber er habe ihr den Gürtel geschickt und sie trage ihn zu besonderen Anlässen zum Zeichen, dass sie schon gebunden sei. Die Alm sei ja der reinste Heiratsmarkt. Antonias Armbewegung folgend, ließ Annika ihren Blick über die Wiese schweifen. Richtig, überall hatten sich Pärchen aus den zusammensitzenden Gruppen herausgelöst und steckten die Köpfe zusammen, um sich zu unterhalten. Auch den einen oder anderen verstohlenen Kuss konnte Annika beobachten. "Und die werden alle heiraten?", fragte Annika ungläubig. "Ach wo, viele wollen mal was ausprobieren, Burschen wie Madeln. Aber einige Paare finden sich tatsächlich hier, besonders wenn sie ein Alm-Baby machen." "Du meinst die schlafen gleich hier auf der Wiese miteinander?" Annika musste zuletzt sehr schockiert geguckt haben, denn Antonia fing wieder an zu kichern. "Natürlich nicht, auf der Alm ist es doch nur zum Vergnügen. Da kann man sich ein bisschen Privatheit gönnen. Wenn der Ernst des Lebens losgeht, ist damit schon früh genug Schluss." Und jetzt bemerkte Annika, dass so mancher Bursche seine Freundin ...