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Electric Jeannie
Datum: 19.02.2026, Kategorien: Fetisch
... einen Moment darüber gefreut. Und Amandas gute Laune zeigte, dass auch bei dieser wieder alles beim alten war, und dass sie ihre Brüste wiederbekommen hatte. Amanda ignorierte Chrissie und ging zu ihren Freundinnen. Chrissie zog ihr Handy aus der Schultasche und klickte erneut auf die ‚Electric Jeannie'-App. Es war ein unnötiges Überprüfen, denn wie schon zuvor enthielt die Liste weiter nur zwei Einträge, die seit der Nacht auch beide in dunkelgrauer Schrift erschienen. ‚Returned' stand vor den beiden Fotos. Die Arbeitsweise des Rituals war Chrissie nun klar. Sie schoss ein Foto einer Frau, deren Brüste ihr gefielen, und die App fragte nach, ob sie diese für eine gewisse Zeit besitzen wollte. Zwei Buttons erschienen, und wenn sie nichts auswählte, wurde auf Ja geschaltet. Direkt nach dem Ereignis mit Amanda hatte sich Chrissie fest vorgenommen, bei jedem neuen Foto die Frage der App sofort mit Nein zu beantworten. Doch dieser Vorsatz war in den letzten Tagen schwächer geworden. Chrissie sehnte sich, jetzt, da sie das Gefühl kannte, Brüste zu haben, fast noch mehr nach diesen als zuvor. Sie kämpfte gegen dieses Verlangen an, war sich aber nicht sicher, dies wirklich auf Dauer unterdrücken zu können. Am Nachmittag wurde der Wunsch übermächtig, und Chrissie beschloss, zumindest ein paar Fotos zu machen und sich schöne Brüste wenigstens anzuschauen. Davon träumen würde ja niemandem schaden. Gekleidet wie immer ging sie zur Messehalle im Zentrum der Stadt und ...
... setzte sich auf ein kleines Mäuerchen am Rand des Parkplatzes, nicht weit entfernt von dem breiten Eingang, den sie gut im Blick hatte. Riesige leuchtende Buchstaben verkündeten ‚Erotik-Messe, Fetisch-Style'. Chrissie hätte die Messe gerne besucht, sich all die tollen Dinge darin angeschaut, aber für eine Eintrittskarte reichte das in der Spardose für Sonderausgaben angesammelte Geld noch nicht. Also würde sie sich die Menschen anschauen, die die Messe besuchten. Als ein Pferdeanhänger vorfuhr, runzelte Chrissie die Stirn. Sie konnte sich nicht vorstellen, was Pferde auf einer Erotik-Messe zu suchen hatten. Die Tür des Anhängers klappte automatisch nach unten, und eine nackte Frau trat rückwärts die Schräge hinunter. Fasziniert blickte Chrissie auf deren Schuhe. Es waren Stiefel, die nicht ganz bis zum Knie reichten, deren Sohle aber wie ein Pferdehuf geformt war. Chrissie konnte sich nicht vorstellen, dass jemand auf so etwas laufen konnte, aber die Frau bewegte sich mit einer Sicherheit, die auf große Übung schließen ließ. Als sie einen Meter vor der Rampe angekommen war, blieb sie bewegungslos stehen, den Kopf starr nach vorne zum Anhänger hin gerichtet. Jetzt erst sah Chrissie den langen Pferdeschweif, der irgendwie am Po der Frau befestigt sein musste. Chrissie hatte aber keine Ahnung, wie, denn die Frau trug nur ein paar Lederriemen am Körper. Den Kopf aber zierte richtiges Zaumzeug, eine Trense war tief in den Mund gezogen, und Augenklappen schränkten das Sichtfeld ...