-
Fahrgeld für Drei
Datum: 21.02.2026, Kategorien: Verführung
... unterwegs, weil dieses Straßenstück wegen ihres schlechten Fahrbahnzustandes sehr gemieden wurde. Kerstin jedoch hatte Risiko genommen, und war allem Anschein nach dafür bestraft worden. Denn sie stand nun schon über eine halbe Stunde zappelig am Straßenrand und wartete, dass jemand vorbeikommen würde. Mehr als einmal hatte sie schon ihre High Heels verflucht, denn in diesen Dingern konnte man schon schwer laufen, geschweige denn lange stehen. Schließlich hielt es Kerstin nicht mehr aus und befreite ihre schmerzenden Füße von diesen hochhackigen Peinigern. Puh, schön langsam wurde ihr heiß, denn die Sonne brannte unbarmherzig auf sie herab. Gut, dass sie eine Wasserflasche im Wagen hatte, doch gegen das aufkeimende Schwitzen hatte sie kein wirksames Gegenmittel zur Hand. Mist, ich werde beim Vorstellungsgespräch wie ein Iltisweibchen stinken, murrte sie ungehalten. Soviel Deo kann ich gar nicht auftragen, um nicht verschwitzt zu riechen. Plötzlich hörte sie das Brummen eines Motors, dessen Geräusch sich rasch näherte. O Gott, lass es aus der richtigen Richtung kommen, flehte sie, um gleich darauf in Jubel auszubrechen. Yes, nun würde sie es doch noch rechtzeitig in die Stadt schaffen! Kerstin sah, wie sich ein Auto näherte. Sie wollte schon die Hand heben um zu winken, als der Wagen plötzlich stehen blieb. Es hatte ganz den Anschein, als ob der Fahrer überlegte, hier weiter entlang zu fahren. Was ist denn das für ein Spinner, dachte Kerstin verwirrt, ...
... denn im selben Augenblick legte der Lenker des Wagens den Rückwärtsgang ein und verschwand langsam hinter der Kurve. Das kann doch nicht wahr sein, wollte sie gerade losplärren, als das Auto wieder zum Vorschein kam. Dieses Mal aber steuerte es geradewegs auf Kerstin zu und hielt sogar an, ohne dass sie lange zu winken gebraucht hätte. Uff, Schwein gehabt, pustete sie durch. Kerstin setzte ihr süßestes Zahnpastalächeln auf und trat ein wenig an den Wagen heran. Im Inneren saß nur einer und das war der Fahrer. "Kann ich helfen?", rief der junge Mann durch das halboffene Seitenfenster. Er war schätzungsweise vielleicht gerade mal Zwanzig oder so. Wahrscheinlich ein Führerscheinneuling, zeigte sich Kerstin im Stillen nachsichtig. Deshalb hatte sich das Greenhorn gerade eben noch so ängstlich dämlich angestellt. "Könntest du mich vielleicht in die Stadt mitnehmen?", zwitscherte sie, und setzte gekonnt einen gewinnenden Augenaufschlag hinzu. "Irgendetwas ist mit dem Motor von meinem Mini und ich weiß nicht, was kaputt ist. - Oder möchtest du vielleicht nachsehen?" "Nein, nein, ich kenne mich da auch nicht aus", wehrte der Junge etwas hastig ab. "Aber ich fahre dich gern zur nächsten Werkstatt, da können sie dir sicher weiterhelfen. Komm, steig ein!" "Prima und danke!", gab sie erleichtert zurück. "Schnall dich aber an!", sagte er zu ihr befehlend, kaum dass sie Platz genommen hatte. So ein Angsthase, murrte sie und hängte sich den Gurt um. Wir werden ...