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Euro 2025
Datum: 22.02.2026, Kategorien: Sonstige,
Unsere Kleinstadt blutet langsam aus. Viele zogen weg in den Westen. Dort fanden sie Arbeit. Was sie nicht fanden war Geborgenheit, Unverkrampftheit, die Selbstverständlichkeit des Umgangs miteinander. Vereine lösten sich auf, Auch unser Fussballverein. Ältere Männer trainierten und kickten noch. Sie spielten gegen andere Mannschaften, die auch nicht mehr in offiziellen Ligen mitmachten Ich habe immer gerne gespielt. Aber unser Mädchenteam war genauso aufgelöst worden wie die Junioren-Mannschaften. Dagegen, dass Mädchen nicht mehr Fussball spielen konnten, hatte niemand in der Kleinstadt was. Hinter vorgehaltener Hand hatten sie über uns Lesben getuschelt. Das war ein gängiges Vorurteil. Kein Mädchen war lesbisch, das wussten wir am besten. Ähnliche Vorurteile über die Jungs gab es nicht. Ich glaube, keiner von denen war schwul, zugegeben hätte es sowieso keiner. Sie machten sich über uns lustig, weil sie sich überlegen fühlten. Fussball war für sie nun mal ein reines Männer-Spiel. Für andere Spiele brauchten sie uns. Da waren wir ihnen überlegen. Wenn wir ihre Pimmel sahen, wurden wir nicht sofort geil, Bei Jungs reichte es schon, wenn wir kurze Röcke trugen oder wenn sie mal eine Brust sahen. Ihre Pimmel brauchten wir gleichwohl, denn Jungfrau wollten wir nicht sein. Es war nicht Liebe sondern Lust die uns veranlasste, sie in unsere Muschi stossen zu lassen oder an ihren Schwänzen zu lecken, damit sie steif wurden. Es war unsere Liebe zur Lust. Als die ...
... Fussball-Europameisterschaft der Frauen am 2. Juli begann war es für uns ein Highlight. Die besten Teams und die besten Spielerinnen Europas konnten wir sehen. Wenn auch nur am TV zu Hause. Die Jungs machten sich darüber lustig. Fussball und Frauen waren für sie nicht vereinbar. Ganz anders als Pimmel und Muschi. Als die Schweizerinnen gegen eine männliche Jungen-Auswahl in einem Testspiel mit 1:7 verlor, konnten wir uns gegen die Häme kaum wehren. Es war auch uns peinlich. Trotzdem wollten wir die Spiele verfolgen. Zusammenschauen konnten wir nirgends. Deshalb organisierten wir kurzerhand selbst ein Public Viewing in einem grossen Garten etwas ausserhalb der Stadt.Wir luden viele Freundinnen und Freunde dazu ein. Die meisten kannten wir vom Fussballverein. Ein grosser Fernseher im Garten, kühle Getränke, Grilladen, Kissen am Boden waren unser offizielles Angebot. Zum ersten Spiel zwischen Finnland und Island kamen nur gerade mal zwei Jungs, Bernd und Freddy. Wir hatten mit mehr gerechnet und auch damit, dass sie nicht nur die Spiele sehen, sondern auch aktiv spielen wollten. Mit uns. Bernd und Freddy liessen es bleiben, sie machten kein Mädchen an. Das Verhältnis Jungs zu Mädchen war viel zu ungünstig. Und wir hätten gesehen, wie sie es anstellten, einem der Mädchen einen Orgasmus zu verschaffen. Deshalb schmachteten sie uns nur an und wir liessen sie in der Hitze schmachten. Das erste Spiel war, das mussten die Jungs zugeben, wirklich gut. Und wurde auch hart ...