1. Kelly- Rache ist hart


    Datum: 26.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... nachzudenken. Und auch zum Telefonieren. An einem Rastplatz nahm ich das Telefon was ich der Jaqueline Schlampe abgenommen hatte. Ich hatte zwar die Nummer notiert die sie mir von ihrem Bruder gezeigt hatte, aber ihr Telefon nahm ich ihr trotzdem ab. Sie sollte ihn ja nicht warnen. Und sie war zu blöd sich die Mobilfunknummer eingeprägt zu haben. Und sie war eh nur für den Notfall. Ich hatte das gecheckt. Sie hatte nur eine kurze WhatsApp von ihm bekommen. Kein weiterer Austausch. Sehr gut. Aber es war nicht Jasons Nummer die ich anrief. Das hatte noch Zeit. Es war eine andere. Und die kannte ich noch auswendig.
    
    Draußen regnete es. In meiner Werkstatt bullerte der Ofen. Es war herrlich warm. Ich hatte ein paar Übungen gemacht. Früher hatte ich mal etwas Krav Maga gemacht. Dann den Selbstverteidigungskurs der Polizei. Ich konnte noch etwas. Wusste Bruno. Aber jetzt trainierte ich wieder mehr. Machte auch Krafttraining. Mit der Gewissheit dass ich das alles brauchen würde. Spätestens wenn Bruno wieder halbwegs auf den Beinen war. Doch solange wollte ich nicht mehr warten. Konnte ich nicht.
    
    Vor drei Tagen stellte man mich den
    
    Mädchen
    
    vor. Junge, sehr hübsche Gören, fast alles aus dem Ostblock. Jede sagte sie machte den Job freiwillig. Wegen dem Geld. Sie hatten sonst nichts anders. Leider verstand ich es, auch wenn ich es hasste. Es waren ein Dutzend Mädchen. Und sie hatten Angst. Ich scheuchte Oleg weg, dann redete ich mit ihnen. Ich sagte ich hatte Bruno kaputt ...
    ... gemacht, und war damit ihr neuer Boss. Erst sahen sie mich groß an, als ob ich durchgeknallt war, doch dann fiel wohl endlich auf dass Bruno nicht mehr da war. Ich sagte ihnen dass es weiter so laufen würde wie bisher. Aber sie weniger für ihre Unterkünfte an mich abdrücken mussten. Das gefiel ihnen. Ich schickte sie wieder los. Nur eine behielt ich bei mir. Katya, ein kleines dürres Ding mit braunem Lockenkopf. Ein Flüchtlingsmädchen aus Russland. War vor dem Krieg geflohen, und befand sich in einem neuen. Sie war zwanzig Jahre alt, sah aber aus wie vierzehn. Ich lud sie zu einem Kaffee ein, dann erklärte ich was ich von ihr wollte. Sie nickte. Würde sie tun.
    
    Bono ließ mir ziemlich freie Hand mit Jason. Ich sagte ich brauchte noch Informationen, konnte ihn ja nicht einfach anrufen und auf ein Bier einladen. Also bekam ich Zeit. Und die nutzte ich. Ich ging sowieso davon aus dass die Nummer nicht zu einem seiner geliebten iPhones gehörte. Die Nummer war für den Notfall, für seine Schwester. Mehr nicht. Wahrscheinlich war das Teil die meiste Zeit ausgestellt, und er öffnete es nur sporadisch, fürs Gewissen, um zu sehen ob etwas passiert war.
    
    Ich verbrachte den frühen Abend alleine, später fuhr ich rüber in den Club wo die Mädchen
    
    arbeiteten.
    
    Dort gab es drei große kräftige Türsteher. Sie starrten mich an. Bruno war größer und schwerer als jeder der drei.
    
    Ich blieb bis ein Uhr. Sorgte dafür das die Mädchen ihre Ruhe hatten. Auch vor den Türstehern. Vor Bruno hatten ...