1. Konsequenzen! Zwei Frauen ziehen die Reißleine.


    Datum: 03.03.2026, Kategorien: BDSM

    Zunächst drei kleine Anmerkungen zum Kommentar eines treuen, von mir geschätzten Bloggers:
    
    1. Pseudologie ist ein Konzept, welches das Verhalten von Personen beschreibt, die wiederholt oder sogar zwanghaft lügen. Das bedeutet: Pseudologie könnte die Kriterien einer eigenständigen psychischen Störung erfüllen. UND diese komplette Dominanz-Szene ist in vieler Hinsicht psychisch gestört! ;-)
    
    2. In der Traumdeutung ist das Traumsymbol "blind" ein Sinnbild für Realitätsverweigerung und der Aufbau einer Lebenslüge. UND auch über Lebenslügen kann man reflektiert diskutieren. ;-)
    
    3. Zum einen gibt es den Gender-Data-Gap, somit sind Pauschalaussagen wie "... das das weibliche Geschlecht dem männlichen grundsätzlich intellektuell überlegen ist." fragwürdig.
    
    Zum anderen beeinflussen Sexualhormone die Gehirnstruktur. Das bedeutet, es gibt Mechanismen die führen zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Gehirnstruktur sowie zu hormonbedingter Plastizität im Gehirn. Ob das trotz unterschiedlicher Hormone zur Überlegenheit der weiblichen Gehirne führt, ist nirgends beschrieben. ;-)
    
    Nach dem abrupten Ende auf den Nach-Hause-Weg dachten alle über das Gesagte nach. Besonders Eva war sehr nachdenklich. Denn die Ausführungen von Doris beunruhigten sie sehr. Was ist ihr Mann, ihr Ben, noch für sie? Plötzlich wurde ihr bewusst der Name Ben ist im gesamten Gespräch nie gefallen. Gibt es diesen Ben, den Ben in den sie sich verliebt hat, den Ben den sie geheiratet hat, für sie ...
    ... noch? Nein, für sie nicht, aber für andere schon: Z.B. für Doris! Schlagartig realisierte sie die totale Fehlentwicklung ihrer Ehe. Sie erkannte, dass ihr etwas fehlte, nämlich die präsente Persönlichkeit Ben! Den Sklaven Ben verachtet sie tief im Inneren, so sehr er ihr bei oberflächlicher Betrachtung auch gefiel. Diese Ambivalenz musste sie auflösen: Aber wie?
    
    Spontan kam ihr eine Analyse des Istzustandes ihrer Ehe in den Sinn. Ihre Ehe hatte z.Z. zwei Ebenen: 1. Das Alltägliche. 2. Das Sexuelle. Das Alltägliche war total unbefriedigend. Da es ihr einfacher erschien, begann sie mit dem Sexuellen. Der Sex war in Ansätzen befriedigend, aber es fehlte etwas. Sie lies sich von Fremden begatten und ihr Sklave musste zugucken. DAS war fast immer animalisch, sie wurde zwar als Fickfleisch benutzt, aber es war total geil. Ihr Sklave hatte außer gefesselt zugucken keine weiteren Aufgaben. Sie hätte es zwar gern, dass er in Richtung Chuckold geht, aber da hätte er sich widersetzt. Ihr fehlt allerdings die Zärtlichkeit und ein einfühlsames Danach. Ihr "verschwundener" Ben war immer zärtlich, aber bei ihm fehlt ihr das Animalische. Bei diesen Überlegungen fiel ihr unvermittelt der IC-Muskel (der Muskel der die Standfestigkeit des Penis gewährleistet) ein. Den hatte Ben schon sehr lange nicht genutzt, somit ist der völlig untrainiert. Steht "er" überhaupt noch? Ok, das ist zunächst zweitranging, erstmal weiter mit der Analyse.
    
    Jetzt musste sie ermitteln, was sie am Sexualleben ...
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