1. Da kommt dein Bus -8- (letzter Teil)


    Datum: 04.03.2026, Kategorien: CMNF

    ... erfuhren, wo er wohnte. Erste Pläne wurden geschmiedet und wir wollten ihn ausspionieren. Dieses Vorhaben lenkte uns endgültig von unserem Verdruss ab.
    
    Irgendwann fragte Anna nochmal: „Was ist nun mit Eva?“
    
    „Ruf sie an! Aber kein Wort über unsere Recherchen!“
    
    „Ok, geht klar.“
    
    Anna schnappte sich ihr Smartphone und rief bei Eva an. Sie hatte sie schnell an der Strippe und unterhielt sich mit ihr wie eine besorgte Freundin.
    
    Wir lauschten interessiert und versuchten, aus ihren Worten etwas herauszuhören. Sie sprachen bereits eine halbe Stunde miteinander, als Anna gestand: „Die Drei sitzen hier neben mir und haben mir erlaubt, dich anzurufen.“
    
    Jetzt war es mindestens 1 Minute still in der Leitung, bis Anna fragte: „Bist du noch dran?“
    
    Eva war noch dran und sie trug Anna auf, dass sie gerne zu Kreuze kriechen würde, um alles wieder gut werden zu lassen.
    
    „Ich rede mit ihnen und ruf gleich nochmal an.“ sagte Anna und legte auf.
    
    Wir diskutierten darüber und waren fast schon wieder bereit, Eva zu verzeihen. Für die Schulden konnte sie ja nicht wirklich was. Der Böse war dieser Norbert.
    
    „Und sein Sohn“, fügte ich unversöhnlich hinzu.
    
    „Und sein Sohn“, gab mir Franzi recht.
    
    „Und was soll ich nun Eva mitteilen?“
    
    Wir mussten erst noch weitere Informationen einholen und dazu auch einige unserer IT-Freunde einbinden. Wär doch gelacht, wenn wir da nicht erfolgreich waren.
    
    „Sag ihr, dass wir erstmal ein wenig Abstand benötigen. Wir melden uns.“ ...
    ... machte ich den Vorschlag, mit dem alle einverstanden waren.
    
    Anna rief Eva gleich nochmal an und teilte ihr unsere Entscheidung mit.
    
    „Einnahmen!“ flüsterte ich Anna zu und sie verstand.
    
    „Und Eva, die Drei möchten wissen, ob du nun schuldenfrei bist oder noch was offen ist.“
    
    Eva schien nicht gleich darauf zu antworten, aber diesesmal hakte Anna nicht nach. Eva sollte selbst entscheiden, was sie uns mitteilen wollte.
    
    Schließlich schien sie wieder zu sprechen und Anna verabschiedete sich mit den Worten: „Ok, ich geb das so weiter.“
    
    Neugierig warteten wir darauf, was Anna uns erzählen konnte.
    
    „Sie haben etwa dreihunderttausend eingenommen und ihre restlichen Schulden sind nochmal ca. zweihunderttausend.“
    
    Diese Nachricht mussten wir erstmal verdauen und unser Entschluss, weitere Recherchen einzuholen, stand fest.
    
    Im Laufe der nächsten Wochen hatten wir nähere Informationen gesammelt und waren uns sicher, den Sohn ins Gefängnis schicken zu können. Der hatte soviel Dreck am Stecken, weshalb er unser geheimes Schulprojekt wurde.
    
    Als wir ihm dann eine entsprechende Falle stellten und ihn die Polizei wegen Zuhälterei, Menschenschmuggel und Freiheitsberaubung verhaftete, waren wir mit dem Ergebnis vollauf zufrieden.
    
    Aber es wurde noch besser, denn in der Untersuchungshaft beschuldigte er seinen Vater und erzählte Einzelheiten über dessen Geschäfte.
    
    So kam es, dass auch Norbert angeklagt wurde und beide zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
    
    Erst jetzt ...
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