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Die Jungs vom Schwarzen Mustang
Datum: 08.03.2026, Kategorien: Homosexuell männlich,
... sah er mich an und grinste. „Jordan", sagte ich, „Dschordan", mit einer Schnute, und Jordan drückte die Lippen auf meinen aufgestülpten Mund. „Nick", sagte er. „Oder Nike? Oder war es Adidas?" Er grinste und leckte einen Tropfen Sperma aus meinem Mundwinkel. „Das war nicht mal eine Viertelstunde, Nick, is this a new record?" „Oh my god, Jordan", sagte ich. Wir blieben noch eine Weile aufeinander liegen, dann standen wir auf. Ich zog mein T-Shirt über den nassen Bauch, band die Lederschürze um und warf einen kurzen Blick in den Spiegel. Erhitztes Gesicht, verstrubbelte Haare und dauergrinsender Mund. Jordan trat hinter mich. „Love you, babe." Er küsste mich seitlich auf die Wange. „Let´s go", sagte ich. Malte nahm den Schlüssel stumm entgegen, Milan grinste vielsagend und hob den Daumen. Viel zu tun gab es nicht mehr. Die letzten Gäste gingen und wir räumten auf und sperrten ab. Auf dem Heimweg dachte ich an Jordan. Und dann an Noah. Und dann nur noch an Noah. 5 Auch Samstagabend herrschte Hochbetrieb und ich hatte alle Hände voll zu tun. Von Noah wieder keine Spur. Seine Abwesenheit beschäftigte mich zunehmend. Und wie das so ist mit Gedanken: Ich phantasierte mir alles Mögliche zusammen. Wollte er nichts mehr von mir wissen? War er mit jemand anders unterwegs? Oder, worst case, war ihm etwas zugestoßen? Dabei kannten wir uns kaum, hatten wir uns erst zweimal gesehen. Einmal davon allerdings ziemlich intensiv. Dann, in der folgenden ...
... Woche, saß am Mittwochabend plötzlich ein Junge mit schwarzen Locken an der Bar. Mein Herz tat einen Sprung. Noah! Ich ging rasch zu ihm. „Hi, schön dich zu sehen." „Hi." Er rutschte vom Hocker, stand dicht vor mir. Seine braunen Augen! „Hab dich vermisst. Du warst letzte Woche nicht da." Mein Blick wanderte an ihm hinunter. Flauschiger schwarzer Pullover, dessen feine Härchen ständig in Bewegung waren, enge Lederhose und die roten Chucks. Vergangene Woche habe er auch am Wochenende arbeiten müssen, erklärte er, und am Mittwoch und gestern auch, in einem durchgehend geöffneten Supermarkt. Und die Aktion mit dem Zimmer sei ihm im Nachhinein megapeinlich, keine Ahnung, wie er... „Nur... als ich dich damals gesehen habe, da habe ich plötzlich... also... ich wollte dich unbedingt kennenlernen..." Er wand sich. „Ich fand´s cool", sagte ich. „Scharfe Lederhose übrigens!" „Danke." Er grinste erleichtert. „Gefällt dir? Hab mich für dich schön gemacht." Er wurde rot. „Sieht mega aus." Ich fragte ihn nach Fabian und Ben. Fabian nahm die beiden ab und zu in den Schwarzen Mustang mit und spendierte ihnen ein Essen. Er hatte die Jungs im Schwimmverein trainiert. Nach dem Abitur hatten sie den Verein zwar verlassen, aber zu Fabian Kontakt gehalten. Mit Ben hatte Noah sein erstes Mal gehabt. In Fabian war er kurze Zeit sogar richtig verliebt gewesen. „Bei mir zu Hause war´s schwierig, und er ist total einfühlsam, hat so eine feminine Seite. Ist aber zehn Jahre ...