1. Emma liebt Katrin Teil 4


    Datum: 19.03.2026, Kategorien: Lesben Sex

    ... dich vielleicht sogar an der Theke küssen, wenn mein Mann gerade Bier holt."
    
    Okay, vielleicht überinterpretiere ich. Vielleicht aber auch nicht.
    
    Ich glaube, ich werde diesen Tag nicht als „Altweiber" bezeichnen. Für mich heißt er jetzt schon: „Der Tag, an dem ich sie vielleicht ein kleines bisschen berühren darf."
    
    Nicht mit der Hand. Nicht mit der Zunge (obwohl, mein Gott, ich würde!) Sondern mit etwas, das noch viel gefährlicher ist: meinem Herzen. Und mit meinen Augen. Denn wenn sie lacht...
    
    ...dann ist das das einzige Kostüm, das ich je tragen will: die Frau, die sie glücklich macht.
    
    Und ja -- ich habe eben beim Schreiben gestöhnt. Leise. Sehr leise. Denn der Gedanke an sie... kriecht langsam zwischen meine Beine.
    
    Tagebuch -- 04.02.2024
    
    Sonntagabend -- 21:17 Uhr
    
    Ort: Bett, halbnackt, Herz im Schleudergang
    
    Noch vier Tage bis Altweiber. Vier. Und ich bin schon jetzt ein vibrierendes Nervenbündel in Menschengestalt. Ich meine -- was ist los mit mir?! Ich hab schon erste Falten vom Grübeln. Oder ist das nur das Kopfkissen? Ich kann's nicht mehr sagen.
    
    Ich liege im Bett. Halbnackt. Nur Slip und das weiche Top von heute Morgen. Kein BH -- der liegt irgendwo auf dem Boden. So wie mein Verstand.
    
    Mein Zimmer ist warm. Draußen regnet es. So ein gleichmäßiger, beruhigender Februarregen, der alles in Watte packt. Nur mich nicht. Ich bin alles andere als beruhigt. Mein Gehirn veranstaltet ein Gedankenkarussell mit 180 Umdrehungen pro Minute.
    
    Was ...
    ... wird das am Donnerstag? Ein Date? Ein Freundinnen-Karnevals-Ding? Ein „Ich-mag-dich-aber-vergesse-nicht-dass-ich-verheiratet-bin"-Reminder?
    
    Ich weiß es nicht. Und genau das macht mich fertig. Ich bin ja eh nicht gerade berühmt für meine emotionale Coolness. Aber jetzt? Jetzt schwanke ich zwischen: „Vielleicht küsst sie mich im Konfettiregen" und „Vielleicht verabschiedet sie sich höflich mit einem Alaaf und dreht sich nie wieder um."
    
    Ich bin nicht gebaut für dieses Vielleicht. Mein Herz ist ein kleiner, zappeliger Hund, der entweder gestreichelt oder ignoriert wird -- aber nichts dazwischen. Und mein Körper? Der... der sehnt sich. Jetzt gerade. Ich spüre es. Zwischen meinen Beinen. Dieses flirrende Kribbeln, das sich anfühlt wie: „Wenn du jetzt nicht loslässt, platzt du."
    
    Meine Finger wandern über meinen Bauch. Langsam. Ich schließe die Augen. Und da ist sie wieder. Katrin. Wie sie lacht. Wie sie riecht. Wie sie mir zuprostet mit diesem Blick, der mich komplett entwaffnet. Und ich stelle mir vor, dass sie jetzt hier wäre. Auf meiner Bettkante. Dass sie meine Hand nimmt. Dass sie sich vorbeugt. Und leise sagt:
    
    „Emma... hör endlich auf zu denken."
    
    Ich streiche über meinen Slip. Es ist warm. Feucht. Ich zittere. Ich halte kurz inne. Denn ich will das Gefühl nicht überstürzen. Ich will es kosten. Ihre Nähe. Ihre Fantasie.
    
    Vielleicht streift sie mir jetzt das Höschen über die Knie. Vielleicht küsst sie meine Oberschenkel. Vielleicht... Ach fuck it. Ich schiebe die ...
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