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Michaela und die Kunst der Tabulosigkeit Teil 1
Datum: 21.03.2026, Kategorien: Fetisch
Michaela und die Kunst der Tabulosigkeit 1 Montagmorgen, die Sonne knallt durch die halb zugezogenen Vorhänge in das kleine, aber gemütliche Haus von Michaela und Thomas. Es ist wieder einer dieser Tage, an denen die Woche träge anfängt, aber für Michaela ist das Freiheit. Dienstag und Mittwoch schuftet sie im Büro, tippt Rechnungen und erträgt die schnarchige Stimme ihrer Chefin, aber der Rest der Woche gehört ihr - na ja, ihr und der Wohnung. Staubsauger, Putzlappen, das übliche Hausfrauenprogramm. Heute wirbelt sie durch die Räume, die Haare noch feucht vom Duschen, ein altes, ausgewaschenes T-Shirt und eine bequeme Jogginghose an. Die schwarzen, kurzen Haare kleben ihr leicht im Nacken, während sie den Staubsauger durchs Wohnzimmer schiebt. Mit 58 ist sie immer noch eine Frau, die Blicke auf sich zieht - nicht, weil sie sich aufdonnert, sondern weil ihr Gesicht etwas zeitlos Hübsches hat. Keine Falten, glatte Haut, die sie heimlich im Spiegel manchmal mit einem zufriedenen Lächeln betrachtet. Aber ihr Körper? Der ist, wie er ist. Korpulent, mit Kurven, die sie selbst als "üppig" bezeichnet, und einem schweren Busen, der sie manchmal nervt. BHs mit breiten Trägern sind ihr bester Freund, auch wenn sie die Dinger hasst. Enge, sexy Klamotten? Fehlanzeige. "Das ist nichts für mich", murmelt sie, während sie den Staubsauger ausschaltet und sich eine Strähne aus der Stirn wischt. Thomas, ihr Mann, ist wie immer früh aus dem Haus. Der 60-Jährige schleppt sich jeden ...
... Morgen in die Firma, wo er irgendwas mit Zahlen macht - Michaela hat irgendwann aufgehört, genau nachzufragen. Er ist korpulent wie sie, aber auf seine eigene Art trägt er es mit einer gewissen Lässigkeit. Sie denkt an ihn, während sie die Wäsche aus der Maschine holt. Thomas würde sie gern in engen Sachen sehen, das weiß sie. Vor Jahren hatte er ihr mal eine schwarze Lack-Korsage geschenkt, so ein Ding, das glänzte wie poliertes Leder und sich anfühlte wie eine zweite Haut. Er hatte diesen Blick gehabt, als sie es anprobierte - hungrig, fast schon verzweifelt vor Lust. Sein Schwanz war in dem Moment so hart gewesen, dass sie es durch die Hose spüren konnte, als sie sich kurz auf seinen Schoß setzte. Aber für sie? Ein Albtraum. Das Ding war eng, heiß, schwitzig, und sie hatte sich gefühlt wie in einer Plastiktüte. "Nie wieder", hatte sie sich geschworen, als sie es nach fünf Minuten wieder auszog. Thomas hatte enttäuscht geguckt, aber nichts gesagt. Seine Augen hatten alles verraten. Sex ist sowieso ein Thema, das bei ihnen in den letzten Jahren eingeschlafen ist. Früher war es anders - wild, unbeschwert. Sie denkt an die Nächte im Freien, das Gras, das unter ihrem Rücken kitzelte, während Thomas sie auf einer Lichtung nahm. Oder das Schwimmbad, wo sie sich in eine Umkleidekabine geschlichen hatten, kichernd wie Teenager, während er sie gegen die Wand drückte. Einmal, bei einem Gewitter, hatten sie es auf dem Balkon getrieben, der Regen prasselte auf ihre Haut, während sie ...