1. Die Abenteuer der Maya Klein 10


    Datum: 24.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... und ging mit Wilma noch eine Runde durch den Park. Die Leute grüßten sie, nickten ihr zu, zwei von ihnen nannten sie sogar beim Namen. Es war verrückt, wie schnell sich die Menschen mit ihr bekannt machten.
    
    Eine halbe Stunde später war sie dann endlich wieder bei den Henschels. Hatte sich Sascha inzwischen eingefunden? Oder fand er weitere Gründe, um ihr fernbleiben zu dürfen?
    
    Entspannung
    
    Sie öffnete das Tor und nahm den Weg zum Haus. Tatsächlich stand das gemeinsame Auto in der Auffahrt. Ein Blick zurück zur Straße, der Polizeibus war nirgends zu sehen. Anscheinend sollte sie wirklich ein ruhiges Wochenende bekommen.
    
    In dem Moment, in welchem sie die Tür aufsperren wollte, öffnete sie sich, und Saskia kam ihr entgegen. „Hey Türmchen! Wie geil deine Haare aussehen! Geht es dir gut?" Sie umarmten sich, während Wilma die Henscheltochter umschwänzelte. „Du schaust sogar in einer Sportkluft geil aus", zeigte die Tochter der Henschels ihren Neid. „Sascha ist drinnen."
    
    Maya dankte ihr. „Haust schon wieder ab?"
    
    Saskia war schon auf dem halben Weg zum Tor, als sie sich noch einmal umwandte. „Zu einer Freundin. Ist der Nachteil, wenn man jetzt in der Stadt wohnt. Die ganzen Freunde hier sieht man jetzt nicht mehr so oft." Sie winkte Maya noch einmal zu, da war sie schon am Tor und raus auf der Straße.
    
    Wilma quetschte sich durch den Türspalt und stürmte ins Wohnzimmer. Sie bellte freudig, begrüßte Sandra und wandte sich dann Sascha zu, welchen sie fast umwarf, ...
    ... während sie an ihm hochsprang.
    
    „Hey! Nicht so stürmisch! Lass mich leben!" Er lachte.
    
    Maya hielt direkt auf ihn zu, musterte ihn kurz, dann gab sie ihm fordernd einen Kuss auf seinen Mund. Sascha erwiderte ihr Verlangen, und so fühlte sie sich erleichtert, als sich seine Hände über ihre Pobacken legten.
    
    „Ich habe dich so vermisst!", flüsterte sie. „Fühlt sich scheiße an ohne dich."
    
    „Boah, schaust du krass aus!" Saschas Augen blickten zu ihr auf, während seine rechte Hand über ihre Schläfe strich. „Gehen wir nach oben?" Auch er flüsterte jetzt.
    
    Maya hob ihren Kopf und sah in Sandras Richtung. Die lächelte und schien Bescheid zu wissen. „Kümmert euch um euch, habt euch die ganze Woche nicht gehabt."
    
    Die jungen Leute liefen die Treppe hinauf. Wilma wollte ihnen folgen, doch Sandra rief sie zurück. Irritiert blickte der Hund den beiden nach, dann kam sie jaulend die Stufen wieder herunter.
    
    „Lass mich dich ausziehen!", forderte Sascha.
    
    Maya erinnerte sich, dass sie vom Sport kam, und hätte sich gerne frisch gemacht. „Du, lass mich schnell..."
    
    Sascha war schon dabei, den Bund ihrer Sporthose zu weiten und ihn nach unten zu ziehen. „Du hast nicht geschwitzt, oder?"
    
    Sie lächelte. „Nein, noch nicht. Vielleicht gelingt es dir ja jetzt."
    
    Ihr Freund strich sich die Haare aus der Stirn, hob seine Brauen und deutete auf einen Rucksack, welcher in der Ecke stand. „Alles dabei, mein Süßes! Wir lassen gleich bei dir die Rakete steigen."
    
    Mayas ganzer Körper ...
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