1. Die Abenteuer der Maya Klein 10


    Datum: 24.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... paar Würstchen kaufen. Das Fleisch klaue ich von meinem Alten. Serki können wir auch Bescheid sagen, wenn Can ihn nicht schon eingeladen hat. Dann können wir später zu euch fahren und mit Falk und Nadja frühstücken. Morgen dann Peggy und später dann das Konzert. Vielleicht finden wir ja auch noch ein paar Stunden zum Chillen. Nötig hätte ich es auch." Er zögerte und schien an etwas Besonderes zu denken. „Sonntag Abend braucht Saskia noch mal Hilfe bei ein paar Kleinigkeiten. Ich würde dich zu den Henschels fahren und dann noch zu ihr. Keine Ahnung, wie lange das dauern wird. Sie hat ein paar Sachen für die Küche, welche sie noch unterbringen möchte."
    
    „Ihr scheint euch richtig gut zu verstehen", stellte Maya fest und fühlte dabei erneut die Eifersucht in sich aufsteigen.
    
    „Ganz ehrlich? Ich habe mit dir erst gelernt, dass man mit Mädels richtig gut abhängen kann. Saskia ist ein heller Kopf, interessiert sich für vieles und weiß interessant zu erzählen. Macht schon Spaß, mit ihr Zeit zu verbringen."
    
    „Dir ist schon klar, dass ich das alles nicht bin bzw. kann. Fühlt sich kacke für mich an, deine Begeisterung."
    
    Sascha seufzte. „Du weißt doch ganz genau, wo deine Werte liegen, Maus. Was bist du da so unsicher? Verstehe ich nicht."
    
    Maya hob ihre Schultern. „Keine Ahnung. Mich ärgert es, dass du so viel mit anderen Frauen unterwegs bist und ich dich nur am Wochenende sehe."
    
    „Bitte! Ich freue mich doch auf dich. Wir werden super Tage haben. Schau dir das letzte ...
    ... Wochenende an! Das war die reinste Katastrophe. Dieses kann nur besser werden." Er lächelte zu ihr rüber. „Brauchst nicht eifersüchtig sein, wirklich nicht. Obwohl es mir auch ein wenig gefällt. Du bist so super hübsch und in so vielen Dingen besonders, da fühlt es sich schon geil an, wenn du in dieser Richtung zickig bist."
    
    Sie war fassungslos. „Schön, dass du auch noch aus meiner Unsicherheit was für dich ziehen kannst. Mein Leben fühlt sich im Moment zum Verrücktwerden an. Es passiert so viel, alles scheint sich zu verändern. Dabei dachte ich, mit meinem Berufsleben würde es besser werden. Ich will einfach wieder Ruhe finden und die Sicherheit haben, dass nicht ständig etwas Neues passiert."
    
    „Das kommt doch automatisch. Spätestens, wenn du die Ausbildung abgeschlossen hast. Wirst sehen, Schatz. Musst nur noch ein wenig durchhalten."
    
    Sie nickte und hoffte es. „Wie geht es Rosa? Sollen wir ihr vielleicht etwas mitbringen?"
    
    Sascha hob seine Schultern. „Die ist nach Hamburg, Paps besuchen. Wahrscheinlich ist sie negativ, oder es ist ihr egal. Ist ja jetzt alles nicht mehr so wichtig. Gestern schien es ihr auf jeden Fall besser gegangen zu sein. Wir haben sogar ein paar Worte miteinander gewechselt, ohne dass sie mir das Gefühl gegeben hat, unzulänglich zu sein."
    
    „Schade, ich hätte mich gefreut, sie zu sehen."
    
    „Meine Mutter?" Er sah sie erschrocken an. „Gut, du magst schon einen gewissen Stellenwert bei ihr haben, aber freiwillig tut man sich ihre Gesellschaft ...