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Die Abenteuer der Maya Klein 10
Datum: 24.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Unfall seiner Mutter genauer betrachtet..." Sie hob ihre Schultern. „Ganz ehrlich, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer so etwas bereit ist, anderen Menschen anzutun, muss damit rechnen, dass ihn das irgendwann einholen wird. Und das hat es jetzt." „Du hast recht. Ich bin auf jeden Fall dankbar, dass der Typ nicht mehr ist. Als du mir erzählt hast, in was du da hineingeschickt worden bist, war ich richtig sauer auf deine Vorgesetzten, aber jetzt..., Scheiße, früher oder später hätte der Nächste daran glauben müssen. Ich will mir das gar nicht vorstellen, was die mit ihren Opfern gemacht haben." Er schüttelte seinen Kopf. „Sogar die Russen hatten Schiss vor den Meißners, nach dem, was ich gelesen habe. Ist schon irre, und meine Freundin bringt sie mal eben zur Strecke." Er drückte mit seiner Hand ihren Oberschenkel. „Tut mir leid, dass ich das letzte Mal, was das betrifft, Scheiße zu dir war. Ich habe nur Angst um dich, du bist halt nicht unverwundbar." „Mag sein, aber es ist sehr schwer. Meine Rüstung hält schon extrem viel aus, und auch das Warnsystem ist ja ständig auf der Hut. Und die ganze restliche Woche bin ich nur durch Köln gelaufen, da war gar nichts mehr." Sie griff nach seiner Hand und hob sie an ihren Mund, um sie zu küssen. „Und vielleicht hat der Serverin auch recht. Es stehen tausende Polizisten auf meiner Seite." Sascha nickte. „Im Endeffekt kann einem überall was passieren. Und du bist Superwoman! Groß, stark und superhübsch. Ich frage mich ...
... oft, wie ich dich verdient habe, und meine Mutter anscheinend auch." Maya sah fragend zu ihm rüber. Er fühlte ihren Blick, erwiderte ihn flüchtig, dann konzentrierte er sich wieder auf den Verkehr. „Margarethe hat versucht, mich zu küssen. Sie scheint da wirklich etwas in mir zu sehen." Mayas Blick bekam etwas Böses. „Und wie hast du darauf reagiert?" „Ich habe ihr gesagt, dass ich es scheiße finde, dass sie es darauf anlegt, mich in Versuchung zu bringen. Ich habe sie anschließend nach Hause geschickt." „Und ihr seht euch trotzdem?", fragte Maya erstaunt. „Ja, sie gehört zur Gruppe und hat sich bei mir entschuldigt. Sie wird das bei dir auch noch machen, ich habe darauf bestanden." Maya stand völlig neben sich. Niemals hätte sie Sascha solch eine Reaktion zugetraut. Sie führte seine Hand erneut an ihren Mund und küsste sie. „Danke!" „Hey! Nicht dafür. Schließlich fängst du ja auch nichts mit deiner Kollegin an, hab ich recht?" Er lachte. „Vielleicht hat sie ja Bock auf einen Dreier, würde uns bestimmt Spaß machen." „Untersteh dich!" Sie kniff ihn in seine linke Wange und begann zu lachen. Melissa wäre wahrscheinlich wirklich nicht abgeneigt, wenn man sie fragen würde. Je mehr Maya darüber nachdachte, desto sicherer war sie sich in diesem Punkt. Kam das für sie in Frage? Sie dachte in diesem Moment an das Sexspielzeug. Warum? „Was haben wir vor am Wochenende?", fragte sie ihn. „Na heute Abend bei mir. Ich mache Cocktails und wir können auch noch ein ...