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Die Abenteuer der Maya Klein 10
Datum: 24.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... finde ich es den Hammer, dass er mit Fatima zusammenkommt. Sind sich heute das erste Mal nahegekommen." Melissa lachte. „An ihm wird es nicht gelegen haben, habe ich recht?" „Eher unwahrscheinlich." Maya grinste. Sie richtete ihren Blick auf die Freundin, welche das Weinglas neben sich auf einen kleinen Rundtisch abgestellt hatte. „Wie hast du herausgefunden, dass du auf Mädels stehst?", fragte Maya, getrieben von ihrer Neugierde. „Du musst mich fragen, wie ich herausgefunden habe, dass ich auf Kerle stehe. Ich habe nie sonderlich an ihnen Interesse gezeigt. Mein Vater war so ziemlich der einzige Mann in meinem Leben gewesen." „Und wodurch hat sich das geändert?" „Durch Suff, Shit und einen ziemlich geilen Typen. Keine Ahnung. An diesem Abend hatte ich meinen Systemausfall. Der hat jeden richtigen Schalter bei mir umgelegt. Sexuell für mich ein absolutes Highlight. Dafür war sonst nicht viel mit ihm los. Ziemlicher Idiot, der um seine eine Stärke wusste." „Und dann hast du auch anderen Männern eine Chance gegeben?" Maya nippte an ihrem Glas, den Blick auf ihre Freundin gerichtet. Sie fand es spannend, bei ihr hinter die Fassade blicken zu dürfen. „Im Wechsel. Sagen wir es mal so. Nach dem Abi sind zwei für mich wichtige Freundinnen in die USA studieren gegangen. Die haben ein ziemliches Loch bei mir hinterlassen, was das Soziale betrifft. Wir waren echt dicke miteinander, auch was das Vögeln betrifft." Melissa grinste und sah Maya ins Gesicht, welche ...
... sichtlich schockiert reagiert hatte. „Ja! Macht Spaß und wir haben es uns in dieser Hinsicht schön gemacht und viel experimentiert. Immerhin, ‚nen Kerl kam da bei uns nie zwischen. Das hat sich erst geändert, als sich unser Triumvirat aufgelöst hat. Geli hat jetzt einen amerikanischen Börsenmakler kennengelernt und Susi überlegt, ob sie zu einer Uni an die Westküste wechselt." „So etwas ist scheiße." Maya dachte sofort an Hevi und begann von ihr zu erzählen. Experimentiert hatten sie nie, vom gemeinsamen Küssenüben als Mädchen einmal abgesehen. „Wie fühlt sich das an? Mit einer Frau meine ich." Melissa lachte heiter auf. „Das Blondi ist neugierig geworden." Sie drehte sich halb um und deutete auf die Treppe. „Komm! Ich zeige es dir!" „Jetzt hör doch mal auf. Bleib ernst!" „Bin ich!" Melissa sah entrüstet zu ihr rüber. „Mein voller Ernst." Maya winkte ab. „Ich habe einen Freund, wie du weißt." „Maus! Mit einer Frau zu schlafen ist was anderes. Anders, aber nicht unbedingt besser. Doch auch nicht schlechter. Es findet alles auf einer anderen Ebene statt. Sanfter, zärtlicher, mehr aus dem Inneren heraus." „Warum suchst du dir keine Freundin? Es gibt doch bestimmt viele Möglichkeiten in Köln", meinte Maya. „Wenn nicht hier, wo dann, meinst du?" Melissa drehte sich auf die Seite und stützte ihren Kopf auf der rechten Hand und dem Ellenbogen ab. „Ich würde ‚ne feste Partnerin früher oder später bescheißen. Es gibt Seiten an Menschen, die mich nerven. Ich ...