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Carolina und Jonny Teil 05
Datum: 07.04.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... schon nicht einfach. Wenn du möchtest, können wir uns am Freitag treffen." Adriana grinste und ich wußte, was sie mich jetzt fragen würde. "Zu dir, oder zu mir?" "Diesmal gehen wir zu mir." Antwortete ich. Sie setzte sich wieder in den Sessel und sagte. "Jetzt erzähl mir von deiner Heimkehr." Ich erzählte ihr, wie ich hundemüde unbedingt mit Jonny schlafen wollte, obwohl ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte, wie wir uns in der Wanne geliebt hatten und wie er nachdem er mit seiner flachen Hand meinen Puls gefühlt hat, mich abgetrocknet und ins Bett gebracht hat. Adriana öffnete die oberen drei Knöpfe ihrer Bluse, nahm meine rechte Hand und legte sie genau auf die Stelle, an der auch Jonny bei mir seine Hand hingelegt hat. Während ich ihren Herzschlag spürte, hielt sie mit geschlossenen Augen meine Hand auf ihrer Brust. Nach einem tiefen Atemzug, ließ sie meine Hand los. Das ganze fühlte sich sehr intim an, als wäre ich Adriana näher, als in jedem anderen Moment davor. Als sich unsere Blicke trafen schloss Adriana wieder ihre Augen, als könnte sie mir gerade nicht in meine sehen. Um den Augenblick zu beenden, sagte sie mir. "Erzähl weiter." Ich erzählte ihr, wie ich Jonny von New York und von ihr erzählt habe und wie ich ihm erklärt habe, wie Frauen miteinander Sex haben und das ich den Eindruck hatte, dass er es sich vorzustellen versuchte. Wir mußten beide lachen. Ich erzählte ihr von der Nacht unter den Sternen, wie ich sie behütet in seinen Armen ...
... verbracht habe und wie wir anschließend meinen Küchentisch zerstört haben. "Du hast ihn an deinen Arsch heran gelassen? Das ist mutig, das durfte bei mir noch kein Typ." "Es war für mich auch das erste Mal, aber in dem Moment konnte ich es kaum erwarten. Dafür musste er mich hinterher trösten." "Oh, tats weh?" Adriana grinste. "Nein, aber die kalte, berechnende Wissenschaftlerin erlebte mal wieder einen ihrer in letzter Zeit häufiger werdenden Gefühlsausbrüche." "Siehst du, du bist doch keine KI." Damit spielte sie auf unser Gespräch während der Konferenz an, in dem ich ihr sagte, das manche meiner Kollegen mich als gefühllosen Roboter bezeichneten. Ich sah auf die Uhr und erschrak. Adriana folgte meinem Blick und sagte. "Ich glaube wir sollten uns erstmal voneinander verabschieden, du hast sicher noch reichlich zu tun." "Oh ja, ich lasse Jonny nicht hier, selbst wenn ich die Nacht durcharbeiten muss." "Dann sehen wir uns am Freitag gegen 18Uhr?" "Genau, dann gibt es die beste mediterrane Küche, diesseits der Alpen." Scherzte ich. "Ich freu mich auf euch." Wir küssten uns und Adriana verließ mein Büro. Ich machte mich wieder an die Arbeit, mit den Augen war ich fertig und der Roboter war mit den Haarwurzeln fertig. Ich verlegte die Leitungen für das Wachstum der Haare und baute die Technik dafür ein. Jetzt kam der schwierigste Teil, die zusätzlichen Nervenbahnen der hinzugefügten Sensoren mussten angeschlossen werden. Das musste ich blind machen, weil Jonny ...