1. 1952, ein deutscher Student in den USA


    Datum: 09.04.2026, Kategorien: Reif

    ... Erika! Danke!"
    
    Sie bat mich herein und wir setzten uns in ihr Wohnzimmer und es gab Bohnenkaffee und Kuchen.
    
    Sie umarmte mich, "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Diplom!", sagte sie und sie überreichte mir ein verpacktes Geschenk, das ich dann öffnete. Es war eine Aktentasche aus Leder, sowie ein teurer Füllfederhalter und ein Kugelschreiber mit meinem eingravierten Namen.
    
    "Vielen, vielen Dank, Tante Erika! Das sind wundervolle Geschenke!". Ich sah mir die Tasche, den Füllfederhalter und den Kugelschreiber sehr genau an und bewunderte die Sachen. Sie waren sehr edel und sicherlich auch sehr teuer gewesen. Es lag eine Karte dabei. "Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Diplom! Damit Du auch in den USA eine gute Figur machst, erhältst Du dieses Geschenk, sowie einen neuen Anzug, Hemden, neue Schuhe, einen Mantel und einen Hut. Der Schneider Pfeiffer erwartet Dich morgen früh um 9 Uhr um Maß zu nehmen. Herzlichst Deine Tante Erika
    
    "Tante Erika, das ist zu viel! Das kann ich nicht annehmen!"
    
    "Doch mein Junge! Du warst sehr fleißig und wie heißt es so schön "Kleider machen Leute!". Dafür wünsche ich mir, dass Du mir jede Woche aus den USA schreibst und mir von den USA und deinem Leben dort, berichtest."
    
    Ich war überwältigt, denn derart kostspielige Dinge, wie eine Aktentasche aus Leder und einen teuren Füllfederhalter und Kugelschreiber hätte ich mit niemals selber gekauft. Und meine Kleidung war zwar sauber, aber alt und ich hatte sie günstig gebraucht ...
    ... gekauft.
    
    "Natürlich, Tante Erika! Das mache ich sehr gerne!"
    
    Wir plauderten noch eine Weile über meine Pläne und ich erzählte ihr, dass ich zunächst von Cuxhaven nach New York mit dem Schiff fahren würde, was sechs Tage dauerte und mir dann vier Tage New York ansehen und dort beim YMCA übernachten würde. Danach ginge es dann weiter mit dem Zug für 2 Tage nach Philadelphia, dann nach Washington, wo ich drei Tage bleiben wollte und dann mit dem Zug nach Virginia Beach, bevor ich zwei Wochen vor Studienbeginn in Charlotte eintreffen würde. Mein möbliertes Zimmer im Studentenwohnheim konnte ich dann bereits beziehen. Ich würde mir das Zimmer mit einem weiteren deutschen Fulbright-Stipendiaten, Georg aus Aachen, ein Maschinenbaustudent, teilen.
    
    Ich erzählte, dass ich mit Georg bereits in Briefkontakt stand und er einen netten Eindruck machen würde.
    
    Ich konnte sie kaum aus den Augen lassen, Erika sah einfach toll aus.
    
    Erika lenkte das Gespräch in eine andere Richtung. "Hast Du immer noch keine feste Freundin?"
    
    "Nein, Tante Erika! Für Mädchen hatte ich in den letzten Monaten keine Zeit!"
    
    "Oh, Du Armer! Dann hast Du es dir nur selber gemacht?"
    
    "Ja, Tante Erika!"
    
    "Hast Du dabei an mich gedacht?"
    
    "Ja, Tante Erika! An deine Brüste, deinen Po, eine Muschi!"
    
    "Aha. Gefallen Dir meine neuen Stiefel, mein Kleiner?"
    
    "Sie sind toll und sie stehen Dir fantastisch!", sagte ich.
    
    "Und, machen Sie Dich geil?"
    
    "Du machst mich geil und die Stiefel natürlich nochmal ...
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