1. James und Esme 04


    Datum: 13.04.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... gab. Super.
    
    Frank sah von draußen herein zu mir. Ich zuckte die Schultern. Dann ging ich raus. Barfuß. Aber es war warm. Ich schlang die Arme um mich. Schon wegen... nun ja. So dick war der Mantel halt nicht.
    
    ''Und?'' fragte Frank.
    
    Ich schüttelte den Kopf. ''Keinen erreicht.''
    
    Er seufzte.
    
    ''Gut für uns,'' sagte Mike. ''So haben wir alte Knacker eine junge wunderschöne Nachbarin bei uns.''
    
    Ich sah ihn an. Und musste lächeln. Komplimente gingen immer. Und er war nicht unsympathisch. Aber wohl auch in Franks Alter.
    
    ''Setzt dich und trink erstmal einen Kaffee mit uns.''
    
    Ich sah Frank an, dann auf den Tisch zwischen ihnen. Becher. Vier schon. Eine Thermoskanne. Und auch eine Flasche Jägermeister. Es war nicht mal elf Uhr.
    
    Tom sah meinen Blick. ''Ein kleines Ritual von uns, Esme. Wenn wir uns treffen gibt es morgens immer zwei drei Jägerkaffee. Lockert auf.''
    
    Klasse. Eine Auflockerung brauchte ich gerade nicht. Mike saß auf der großen Gartenbank. Die anderen auf Stühlen. Er rutschte zur Seite. ''Setz dich und trink einen Kaffee. Frank hängt bei eurer Nachbarin einen Zettel an die Tür. Die soll bei ihm klingeln wenn sie wieder da ist.''
    
    Ich sah ihn an. Gute Idee. Das mit dem Zettel. Das mit demSetzen... nun ja. Aber was soll ich tun. Stehen bleiben?Blödsinn. Dann war der Morgenmantel halt kurz. Und sie sahen viel Bein. Taten sie eh schon. Mist.
    
    Ich setzte mich. Beine zusammen, den Mantel etwas runter gezupft. Gegenüber saß Tom, der lächelte. Ah ...
    ... ja. Wer nach unten zupft, der tut das Gegenteil oben. Ich seufzte leise.
    
    ''Ihr Mann ist zu beneiden, oder Leute?'' fragte Frank der mir schräg gegenüber saß. Er sah ungeniert auf meine langen nackten Beine.
    
    ''Absolut. Bist du Spanierin, Esme?''
    
    Ich blickte Mike an, während Tom Kaffee in den vierten Becher schüttete. Und auch etwas Jägermeister.
    
    ''Meine Eltern. Ich bin hier geboren.'' Ich starrte auf den Becher. Jägerkaffee. Was solls. Vielleicht gut für meine Nerven. Ich probierte ihn. Schmeckte sogar nicht übel.
    
    ''Frankie hat aber recht. So etwas hübsches sieht man nicht oft.''
    
    Ich schenkte Mike ein Lächeln. ''Danke.''
    
    ''Bist du Modell?'' fragte Tom.
    
    Ich lachte und schüttelte den Kopf. ''Unsinn.''
    
    ''Wieso Unsinn? Du bist groß und schlank. Dein Gesicht ist wundervoll.'' Tom lächelte. ''Und was man so noch von dir sieht, perfekt.''
    
    Ich trank vom Kaffee. Schwieg lieber. Sie sahen viel zu viel.
    
    ''Bringt sie nicht in Verlegenheit, Leute,'' sagte Frank. ''Möchtest du etwas zum Anziehen von mir?''
    
    Ich sah ihn an. Er war ein Riese gegen mich, wahrscheinlich doppelt so breit. Ich trug XS und er wohl XXXL.
    
    ''Was willst du ihr geben was passt, Mann?'' Mike lachte ihn an. ''Mit einer deiner Socken hätte sie schon eine Strumpfhose.''
    
    ''Blödmann,'' sagte Frank.
    
    Aber Mike hatte ja recht. ''Danke Frank. Aber geht schon.''
    
    ''Esme hat auch viel zu schöne Beine um sie zu verhüllen.''
    
    Frank seufzte theatralisch. Dann stand er auf. Ich sah hoch. ...
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