1. Lust am Abgrund


    Datum: 13.04.2026, Kategorien: Reif

    ... kann. Und dann gehen wir einkaufen. Für dich. Für uns."
    
    Frieda verstand erst, als sie im Badezimmer standen, sie auf einem weichen Hocker saß und Jonas einen warmen Waschlappen in der Hand hielt. Sorgsam, mit Hingabe, wusch er sie zwischen den Beinen, um ihren After, über ihren Bauch. Dann kam Rasierschaum.
    
    „Vertrau mir. Ich will dich spüren. Ganz. Ohne Grenzen."
    
    Langsam, fast ehrfürchtig, rasierte er sie. Ihre Haut wurde glatt wie nie, ihre Schamlippen fühlten sich freigelegt an -- nicht schutzlos, sondern frei. Jonas küsste sie zwischen den Beinen, nachdem er fertig war sanft, dankbar.
    
    „So. Jetzt bist du bereit für den nächsten Schritt."
    
    Der Sexshop lag diskret an einer Seitenstraße. Von außen sah er eher aus wie eine edle Boutique: gedämpftes Licht, Milchglasfenster, ein kupferfarbenes Schild mit der Aufschrift "Noir -- für besondere Begegnungen."
    
    Frieda zögerte. Ihre Wangen glühten. Doch Jonas nahm ihre Hand und führte sie hinein.
    
    Drinnen war es ruhig. Keine peinlichen Regale, kein grelles Licht. Samt, Holz, Leder. Und eine Frau hinter dem Tresen, vielleicht Mitte fünfzig, elegant, mit dunklen Augen und einem wissenden Lächeln.
    
    „Willkommen. Ihr erster Besuch?"
    
    Frieda nickte schüchtern. Jonas schaltete einen Gang zurück, ließ die Damen allein.
    
    „Ich heiße Carla", sagte die Verkäuferin. „Und ich weiß, wie sich das anfühlt. Man glaubt, man sei zu spät dran. Aber glauben Sie mir -- die beste Zeit beginnt, wenn man aufhört, sich zu ...
    ... verstecken."
    
    Frieda lächelte zaghaft. Und als Carla ihr behutsam einige Dinge zeigte Seidentücher, ein Massageöl mit Jasmin, ein kleiner, eleganter Vibrator in Form einer Blüte -- spürte sie, wie sich Scham in Neugier verwandelte.
    
    „Was halten Sie von etwas... Mutigerem?", fragte Carla mit einem Augenzwinkern.
    
    Frieda zögerte.
    
    „Zeigen Sie mir, was Sie denken, das zu mir passt."
    
    Carla führte sie in einen abgetrennten Bereich, in dem luxuriöse Objekte lagen: ein weicher Plug mit roségoldenem Abschluss, ein Perlenkettchen für sinnliche Spiele, eine zarte, elastische Maske aus Spitze. Frieda streichelte über die Oberfläche des Plugs. Er war kleiner, als sie erwartet hatte -- aber sein Gewicht war verheißungsvoll.
    
    „Für den Anfang", flüsterte Carla, „ist es weniger das Objekt, das zählt, als das Gefühl, es sich zu erlauben."
    
    Als sie zur Kasse gingen, hatte Frieda das erste Mal das Gefühl, gewählt zu haben -- nicht aus Unsicherheit, sondern aus Lust.
    
    Jonas wartete draußen. Als er die kleine Tüte sah, grinste er.
    
    „Du bist wunderbar mutig. Und ich bin verdammt stolz auf dich."
    
    Später, in Friedas Wohnung, lagen die neuen Dinge auf dem Bett ausgebreitet. Frieda betrachtete sie mit leuchtenden Augen.
    
    „Und was jetzt?"
    
    „Jetzt", sagte Jonas leise, „gehst du mit mir noch ein Stück weiter."
    
    Er kniete sich hin. Küßte erst ihre Füße, dann ihre Innenschenkel -- und flüsterte dabei Dinge, die ihre Haut elektrisierten.
    
    Frieda lag in ihrem Bett, die Tüte vom Sexshop stand ...
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