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Siesta
Datum: 15.04.2026, Kategorien: Cuckold
... alles möglich. Die drei saßen nun gemeinsam am Tisch. Der Wind war wärmer geworden, doch das helle Tuch über Brittas Hüfte bewegte sich noch immer wie von einer eigenen, geheimen Melodie getragen. Die Kaffeetassen dampften, das Obst glänzte in der Sonne. Irgendwo in der Ferne lief Musik - ein Hauch Clubsound vom Poolbereich, fast ironisch. Max griff sich eine Aprikose, biss genüsslich hinein, lehnte sich zurück und ließ den Blick lässig über die Kante seiner Sonnenbrille gleiten. Dann, ganz beiläufig, fast wie ein Nebensatz, sagte er: "Schade eigentlich, Jens. Du hast echt was verpasst gestern." Jens sah auf, etwas überrascht. "Hm?" "Die Disco. War richtig gut." Max grinste, ein bisschen zu lange. "Die Musik war heiß, die Stimmung locker... und Britta hat getanzt. Mein lieber Mann." Er ließ eine kleine Pause. "Ich meine, wie sie sich bewegt... das ist nicht einfach nur Tanzen. Das ist wie - Fließen. Mal war sie wild, wie Feuer. Drehungen, Arme in der Luft, das Haar überall. Und dann plötzlich - ganz nah..." Max beugte sich leicht vor, seine Stimme senkte sich ein wenig, bekam diesen rauchigen Unterton. "...so eng, dass man kaum atmen konnte. Ihr Körper an meinem. Alles hat gepasst. Der Rhythmus, der Abstand - oder besser gesagt, der fehlende Abstand." Jens lachte kurz, etwas verlegen. "Ja, das kann sie..." "Und wie." Max ließ sich wieder zurücksinken. Seine Finger glitten über die Armlehne, langsam. "Bei einem Song hab ich gedacht, der Boden unter uns ist gar ...
... nicht mehr da. Sie hat sich an mich gelehnt, ganz leicht, so dass man kaum wusste - ist das jetzt Absicht? Oder nur der Takt?" Britta schwieg. Sie trank einen Schluck Wasser, langsam, sah nicht zu Max, nicht zu Jens. Nur geradeaus, über das Meer. Aber das Lächeln auf ihren Lippen war weich, verträumt. "Du hättest sie sehen sollen", fuhr Max fort, diesmal fast nachdenklich. "Ich glaube, selten jemanden so frei erlebt. So... lebendig. Und schön." Jetzt war es still. Nur der Wind spielte mit Brittas Tuch. Jens sah auf seine Tasse, dann auf Britta. Seine Augen wirkten plötzlich kleiner, fast ein wenig verletzlich. Doch er sagte nichts. Er kannte seine Frau. Und Max war eben Max. Britta drehte sich schließlich zu Max. Ihr Blick war nicht tadelnd. Nicht ermahnend. Eher amüsiert. Vielleicht auch ein bisschen stolz. "Du übertreibst maßlos", sagte sie leise. "Kein bisschen", erwiderte Max - und dieses eine Augenzwinkern sprach Bände. Britta hatte den Kopf leicht zur Seite geneigt, während Max sprach - dieser typische Ausdruck, den sie trug, wenn sie zwischen Amüsement und echtem Interesse pendelte. Dann, als Max mit einer fast theatralischen Geste wieder von der letzten Nacht schwärmte, lachte sie leise. "Du bist ein gnadenloser Charmeur, Max. Und bei dir ist immer alles... ein bisschen zu viel." Ihre Stimme war weich, beinahe spielerisch - und doch lag ein Ernst darin, etwas wie eine Anerkennung. Sie hielt inne, sah ihn an. Lange. Tief. Ihr Blick war wie ein stiller ...