-
Siesta
Datum: 15.04.2026, Kategorien: Cuckold
... Strom - langsam, durchdringend, nicht ausweichend. Dann beugte sie sich vor und küsste ihn. Es war kein flüchtiger Kuss. Kein schamhaftes, verstohlenes Berühren der Lippen. Es war langsam. Vertraut. Zärtlich. Und voller Energie, die man nicht sehen, aber spüren konnte. Jens sah ihre Zungen miteinander tanzen wie zu einem süßlichen Bolero. Engtanz. Als sie sich wieder löste, kaum einen Hauch von ihm entfernt, flüsterte sie fast: "Und doch... von deinem Zuviel kann ich gar nicht mehr genug bekommen." Jens senkte den Blick. Er schluckte kaum hörbar. Die Stille hatte sich verändert - sie war nicht leer, sondern voller Gewicht. Er spielte nervös mit dem Henkel seiner Kaffeetasse, während Britta Max noch immer ansah, als gäbe es nur ihn in dieser Welt aus Sonne, Meer und heißen Steinen. Max lächelte. Süffisant. Sicher. Mit einem kurzen Seitenblick auf Jens sagte er: "Was die einen zu wenig haben... haben eben die anderen ein bisschen zu viel." Er legte seine Hand auf Brittas - eine große, feste Hand, warm und bestimmt. Ihre Finger verschränkten sich wie selbstverständlich, wie geübt. "Und so ist's doch gut, oder? Sonst hätten Britta und ich uns ja nie kennengelernt." Er küsste sie wieder. Diesmal länger. Die Sonne zeichnete dabei ein goldenes Band über ihre Schultern. Ihre Hände blieben ineinander verschlungen, seine Daumen strichen langsam über ihren Puls. Dann, nach einem Moment, wandte sich Max ganz ruhig zu Jens. "Sag mal, Jens... sag du doch auch mal was. ...
... Gefällt's dir nicht auch? Ich mein - durch dein Zuwenig hast du immerhin mich kennengelernt... und Britta ist jetzt sehr, sehr glücklich." Jens blickte auf. Für einen Moment war da wieder dieses Zögern - diese Mischung aus Unsicherheit, stillem Stolz und dem Versuch, Haltung zu bewahren. Doch er schien sich zu sammeln, richtete sich ein wenig auf und nickte schließlich langsam. "Ja... doch. Ich denke oft darüber nach. Und... ich bin wirklich dankbar." Seine Stimme war ruhig, aber ehrlich. "Für das, was du für Britta tust. Und auch für mich." Ein schwaches, fast scheues Lächeln huschte über sein Gesicht. "Sie ist lebendiger denn je. Und du... hast sie irgendwie neu zum Strahlen gebracht. Dafür danke ich dir." Max sah ihn kurz an, prüfend. Dann nickte er anerkennend, fast wie ein stiller Handschlag unter Männern. "Gern geschehen", sagte er leise. Und zwischen seinen Worten lag ein wenig Spott - nur ein tiefer, fast respektvoller Ton. Britta sagte nichts mehr. Sie lehnte sich nur an Max, ihre Finger noch immer in seinen, während der Wind um sie spielte und das Meer unterhalb in tiefem Blau schimmerte. Für diesen Moment war alles gesagt. Max lehnte sich entspannt zurück, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, während er in den klaren Himmel starrte. "Und was machen wir heute? Ein Tag am Strand?" Jens schnaubte. "Bei dieser Hitze? Ich weiß nicht, ob das meine Vorstellung von Erholung ist." Britta, die inzwischen in aller Ruhe eine Aprikose betrachtete, erhob ihren Kopf. Ihr ...