1. Die Schatten der Nacht (03)


    Datum: 21.04.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... verheirateten Frau aufrechtzuerhalten, waren in diesem Moment zerbrochen. Ich muss hier weg. Sofort! Ihr ganzer Körper schrie nach Flucht. Sie wollte nur noch weg, raus aus dieser Situation, weit weg von Jans Worten und den urteilenden Blicken. Doch sie war wie angewurzelt, gelähmt von der Situation.
    
    Und Jan... er sieht es. Er genießt es! Ein schneller Seitenblick zu Jan bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen. Ein triumphierendes Grinsen spielte auf seinen Lippen, als er die Blicke der anderen bemerkte. Er hatte genau das erreicht, was er wollte -- ihre Demütigung öffentlich zu machen, sie noch tiefer in seine Falle zu locken. Und widerlich genug, die sexuelle Erregung, die sie Jan gegenüber empfand, stieg in diesem Moment der öffentlichen Exposition auf einen neuen Höhepunkt, ein unerträglicher Widerspruch, der sie fast zum Weinen brachte.
    
    Tina saß da, gelähmt von der Scham und der hitzigen Erkenntnis, dass der Kellner ihre Demütigung nun öffentlich machte. Ihr Blick war starr auf die Gruppe an der Bar gerichtet, deren Getuschel und die bohrenden Blicke sie wie Nadelstiche trafen. Sie spürte, wie eine Welle der Übelkeit in ihr aufstieg. Sie wollte fliehen, sich in Luft auflösen.
    
    Genau in diesem Moment spürte sie, wie Jans Hand auf ihrem Oberschenkel landete. Es war eine unerwartete, aber nicht ganz überraschende Bewegung. Seine Finger waren warm und fest, und sie legten sich possessiv auf ihren Stoff. Tinas Atem stockte. Ihre ohnehin schon rasenden Gedanken ...
    ... überschlugen sich. Sie wollte seine Hand wegschlagen, sie sofort entfernen, doch ihr Körper gehorchte ihr nicht. Eine seltsame Lähmung, eine Mischung aus Schock und der verdammten, immer noch brodelnden Erregung, hielt sie fest.
    
    Bevor sie auch nur einen Muskel rühren konnte, schob Jan seine Hand entschlossen hoch. Nicht nur seine Finger, sondern die ganze Handfläche glitt über ihren Oberschenkel, unaufhaltsam. Und mit seiner Hand hob sich auch der Saum ihres Rocks. Der Stoff rutschte ein Stück nach oben, entblößte einen weiteren Teil ihres Schenkels, fast bis zur Mitte des Oberschenkels. Der kühle Luftzug auf ihrer nackten Haut, vermischt mit der Hitze seiner Hand, sandte einen Schauer durch ihren Körper. Die Demütigung war nun physisch greifbar, für jeden sichtbar, der aufmerksam genug hinsah.
    
    Und genau in diesem Augenblick, als Jans Hand ihren Oberschenkel auf so schamlose Weise entblößte, erschien der Kellner wieder an ihrem Tisch. Er balancierte ein Tablett mit zwei frischen Drinks -- den, den Jan für sie bestellt hatte, und seinen eigenen. Der Kellner lächelte routiniert, als er die Gläser abstellte, doch sein Blick wanderte unweigerlich zu Jans Hand und dem hochgeschobenen Rocksaum.
    
    Jan bemerkte den Blick des Kellners. Ein breites, selbstgefälliges Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er zog Tina noch näher zu sich, seine Hand verweilte weiterhin auf ihrem Oberschenkel, fast wie eine Trophäe. Dann hob er den Blick zum Kellner, ein freches Zwinkern in seinen ...
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