1. Es war einmal!


    Datum: 24.04.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... Sicherheit bedeutet, die Sicherheit der Laufbahn eines Beamten, oder ja was eigentlich sonst. Programmierer in der freien Wirtschaft? Zwar gutes Gehalt, aber immer mit dem Druck, erfolgreich zu sein und Neues zu finden. Auch die immer noch sehr langen Arbeitszeiten in den Softwarefirmen, diese ungeschriebenen Regeln, die eigentlich keine wirklichen Regeln waren sondern nur eines waren, keine gesetzlichen Regeln einzuhalten. Weder bei der Arbeitszeit noch beim Urlaub.
    
    Weder meine Eltern noch ich waren reich, noch nicht mal wohlhabend. Sie hatten wirklich für mein Studium viel zurückgesteckt, auf viel verzichtet, nur, um mir das Studium zu ermöglichen. Aber sie haben es gerne getan. Also entschied ich mich für die sichere Variante und fing bei der Verwaltung der großen Stadt, einer der wenigen kreisfreien Städte meines Heimatlandes, an und konnte auf Grund der Entfernung erst einmal bei meinen Eltern wohnen bleiben. Für beide Seiten ein sehr gute Lösung. So konnte ich einen Teil der von ihnen getragenen Aufwendungen für mein Studium zurückgeben. Natürlich nur, weil ich jetzt Miete und Essensgeld an meine Mutter zahlte, von denen mein Vater nichts wusste. Er hätte auf jeden Fall dagegen vehement protestiert und ihr die Annahme verboten. Mutter sparte den Betrag und schob ab und zu ein paar Scheine in die Haushaltskasse.
    
    Der Job war nicht sonderlich anstrengend und ich wurde durch Eileen, die Sekretärin des Amtes langsam in die Strukturen und Aufgaben eingeführt. Eileen ...
    ... ist 2 Jahre älter als ich, eine echte Rote mit einer wilden Mähne, einer sehr kurvenreichen Figur und einem Wesen voller Heiterkeit und Freude. Sie lebte uns allen vor, dass man auch im Job seine Freude finden konnte. Und eins konnte sie hervorragend. Flirten. Dabei konnte man in ihren fast schwarzen Augen versinken. Doch so toll sie es auch trieb beim Flirten, landen konnte man bei ihr nicht. Sie liebte ihren damaligen Mann und meinte immer, dass man sich sicher Appetit holen kann, aber gegessen wird zu Hause.
    
    Erst viel später, sehr viel später hatte ich eine kurze wilde Affäre mit ihr. Da war sie schon geschieden und hatte ihren Mann nach seinem wiederholten Fremdgehen zum Mond geschossen. Ich war zu diesem Zeitpunkt auch in einer sehr schwierigen Lage und wir beide haben uns wohl auch ein bisschen getröstet. Es war nur gut, dass man im Amt Nichts von diesem heißen Verhältnis bemerkte, denn noch mehr Aufregung und Neid konnte das Amt zu der Zeit nicht vertragen. Alle Männer des Amtes und darüber hinaus versuchten nämlich bei ihr zu landen. Und Hahnenkämpfe sind nicht gut für das Arbeitsklima, ganz besonders nicht, wenn der Chef der Verwaltung ebenfalls im Ring stand und das, obwohl er verheiratet war und noch ist. Aber bestraft ist er genug, denn seine junge, sehr gut aussehende Frau setzt ihm ständig Hörner auf und was für welche. Aber das ist ihr gemeinsames Problem.
    
    Auf jeden Fall war Eileen es wert, sich in Gefahr zu begeben. Die Nächte mit ihr und der kurze Urlaub ...
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