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Da kommt dein Bus -1-
Datum: 26.04.2026, Kategorien: CMNF
... mitgenommen haben! Der Busfahrer wollte mich ohne Fahrschein nicht mitnehmen.“ „Mache ich gerne. Ihre Anwesenheit ist Bezahlung genug!“ Schön, dass er das so sah, eigentlich dachte ich das vom Busfahrer ja auch. Jetzt erkannte ich meinen Irrtum, mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Hatte ich wirklich gedacht, nur weil ich nackt war, würde jeder tun, was ich möchte? Unbewusst schüttelte ich den Kopf und als er mich fragend ansah, da erklärte ich ihm meine soeben gewonnene Erkenntnis. „Wenn ich ehrlich bin, dann würde mich die Geschichte schon interessieren, die Sie in diese Lage gebracht hat. Sie scheinen ja an sich mit Ihrer Nacktheit gut klar zu kommen!“ Ja, das stimmte! Dass ich nackt war, daran hatte ich noch keinen einzigen Gedanken verschwendet, seit uns Marion an der Bushaltestelle aussteigen ließ und mit meinen Klamotten davongefahren war. „Eigentlich eine blöde Geschichte.“ wollte ich abwimmeln. „Würde mich trotzdem interessieren.“ meinte er. Ja klar, konnte ich mir schon denken, aber ich wollte sie ihm nicht erzählen. „Was denken Sie, wie es dazu kam?“ forderte ich ihn auf, mir sein Kopfkino zu erzählen. Er lachte kurz auf, was durchaus nett klang. „Nun, nach Dominanz und Gehorsam sieht es mir nicht aus, dafür hält sich Ihre Begleitung zu sehr zurück.“ Diesen Gedankengang musste ich erst einmal einwirken lassen. Und auch er machte eine kleine Pause, damit ich darüber nachdenken konnte. „Stimmt, das ist es nicht.“ gab ich ...
... zu. Nickend sagte er dann ganz so, als ob er eingeweiht wäre: „Dann wollten Sie das Gefühl der öffentlichen Nacktheit einfach mal ausprobieren und ihre Begleiterin ist sozusagen die Aufpasserin, damit Ihnen nichts passiert.“ Mit offenem Mund starrte ich ihn an. Er hatte die Situation vollkommen richtig erfasst! „Jetzt bist du aufgeflogen!“ sagte da meine Freundin lachend von hinten. „Ja, ist wohl so.“ gab ich kleinlaut zu. „Darf ich dann daraus schließen, dass Ihnen das Ziel meiner Autofahrt egal ist und Sie bis zur Endstation mitfahren?“ Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Ich war heilfroh gewesen, dass er uns überhaupt mitgenommen hatte. „Wo ist denn das Ziel Ihrer Autofahrt?“ „Spielt das eine Rolle?“ Kurz musste ich überlegen: „Eigentlich nicht, stimmt schon. Irgendwann muss ich halt wieder heim.“ „Und wo ist ‚heim‘“? „In München“ gestand ich, damit er in etwa wusste, in welche Richtung ich wollte. München stimmte natürlich nicht, aber von dort aus wusste ich, wer mir weiterhelfen würde. „Ok, leider fahre ich da nicht hin.“ „Dachte ich mir schon“ und deutete mit dem Kopf auf die Straße. Nach einer Weile sagte ich: „Sie haben mir immer noch nicht gesagt, wo das Ziel Ihrer Autofahrt ist.“ „Ich bin noch am überlegen“, antwortete er grinsend. Nach einer Weile fragte ich neugierig: „Dürfen wir an Ihren Überlegungen teilhaben?“ „Klar, in erster Linie frag ich mich, ob ich euch zwei wirklich zu mir nach Hause mitnehmen ...