1. Durchschnitt Teil 1


    Datum: 28.04.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Warten auf das Wochenende.
    
    Als ich Donnerstagabend Pornos auf dem Laptop schaute und dazu masturbierte, musste ich an Elisa denken. Das wollte ich eigentlich nicht, da sie doch eher langweilig und grau war. Aber der Gedanke an sie erregte mich. Nach dem ich gekommen war, schämte ich mich vor mir selbst. Sie war doch so gar nicht mein Typ! Aber was für ein Typ war sie überhaupt?
    
    Dann merkte ich, dass ich keine Telefonnummer von ihr hatte. So warf ich am Freitag einen kleinen Zettel bei ihr ein: 'Samstag 17 Uhr. Ich freue mich!'
    
    Am Samstag Vormittag ging ich noch einkaufen. Da wurde mir klar, dass ich überhaupt keine Ahnung hatte, was sie mochte und ob sie Fleisch isst, oder lieber vegetarisch. Die Pizza war vegetarisch, was aber bei einer Margarita nichts aussagt. Ich entschied mich für Lachs und Gemüse. So konnte ich noch reagieren, falls sie keinen Fisch mochte. Die Getränke waren einfacher. Bier trank sie auf jeden Fall und alternativ konnte ich noch Wein anbieten.
    
    Zuhause fing ich an, meine Wohnung etwas aufzuräumen. Ich achtete schon auf Ordnung und Sauberkeit, aber natürlich wollte ich mich gut präsentieren.
    
    Am Nachmittag begann ich mit den Vorbereitungen und erledigte die Küchenarbeiten, die viel Zeit in Anspruch nehmen.
    
    Kurz vor 17 Uhr schaute ich aus meinem Fenster zur Straße und konnte kaum glauben, was ich sah. Es war die Formwerdung des Nichts.
    
    Elisa kam zu Fuß und bog gerade von der Straße auf den Weg zum Haus ein. Sie war vollkommen ...
    ... unsichtbar. Ich meine, natürlich konnte ich sie sehen, aber sie war so ausdruckslos in ihrer Kleidung und Erscheinung, dass sie sich aufzulösen schien. Wären noch andere Menschen in der Nähe gewesen, hätte man sie nicht wahrgenommen.
    
    Sie trug eine blaugraue Funktionsjacke, verwaschene Jeans und nichtssagende Sneakers. Ihre Frisur war so ein Pixie Shag Cut im 80er-Jahre-Styl mit Mittelscheitel. Ich war mir nicht sicher, ob die Frisur Absicht oder ein Versehen war. Dazu hatte sie eine nichtssagende Buchhalterbrille auf der Nase. In der Hand hatte sie einen dieser praktischen, faltbaren Henkelkörbe. Ich war von dem Anblick so entgeistert, dass ich mich erst wieder sammeln konnte, als es an meiner Tür klingelte.
    
    Als ich die Tür öffnete, trat sie fröhlich lächelnd ein und gab mir rechts und links ein Küsschen. Ich lächelte sie an, muss aber irgendwie etwas verwirrt geschaut haben, denn Sie fragte mich, ob etwas nicht in Ordnung ist. Ich stammelte "Doch doch, aber etwas ist anders an Dir als eben auf der Straße." "Ah, der Herr beobachtet mich." scherzte sie. "Ja, ich habe meine Brille ausgezogen. Die trage ich nur, wenn ich muss. Da bin ich etwas eitel. Aber Du hast, wie immer, eine gute Beobachtungsgabe." antwortete sie.
    
    Ich half ihr beim Ablegen. Genaugenommen nahm ich ihr den Korb ab. Als sie ihre Funktionsjacke ablegte, kam ein buntes T-Shirt mit einem Lisa-Simson-Druck zum Vorschein. Ich musste unwillkürlich lachen. Leicht verschämt sagte Elisa: "Ja, das ist meine heimliche ...
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