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Villa Beachside
Datum: 30.04.2026, Kategorien: Partnertausch,
... aufrecht, solange es irgend möglich war. Schweiß tropfte von seiner Stirn auf Annelis Unterarm. Anneli hatte ihre Hände um seinen Nacken geschlungen. Im Taumel ihres Orgasmus leckte sie die Tropfen von ihrer Haut. Der salzige Geschmack verstärkte ihr Nachbeben und ihre Beckenkontraktionen pressten Peters General zusammen, sodass er zuckte, überrascht vom kräftigen und unvermittelten Zupacken von Annelis Unterleibsmuskulatur. Peter hatte sich verausgabt, er wollte ihr noch sagen wie sehr er ihre Nähe und ihren jugendlichen Körper und ihre Anmut genossen hatte, aber er war so erschöpft, dass der Schlaf ihn übermannte. Beseelt nahm Anneli seine Hand und schlief geborgen neben ihrem Liebhaber und Beschützer ein. Peter stand leise auf, das Licht der frühen Morgendämmerung fiel in schrägen Streifen durch die Vorhänge. Anneli lag zusammengerollt im Bett, nur eine Schulter und ein nackter Arm lugten unter der weißen Hoteldecke hervor. Ihr Atem war ruhig, ihr Gesicht entspannt. Er hätte sie wecken sollen. Doch nicht jetzt. Nicht, bevor er wusste, was ihn erwartete. Sie hatte ihm sich letzte Nacht anvertraut. Ihre Unsicherheit, ihr Verlangen. Zwischen ihr und Julia schien er das ganze Universum der weiblichen Nähe zu erfahren. Es wäre falsch, sie jetzt mit der Angst zu belasten, die in ihm brannte. Er schrieb ein paar Worte auf einen Zettel, legte ihn an den Rand ihres Kissens: "Bin in der Besprechung. Gegen Mittag zurück. Schlaf ruhig. - P." Dann schlüpfte er leise ...
... aus dem Zimmer und machte sich auf den Weg. Der Industriekomplex, in dem das Start-up untergebracht war, wirkte von außen wie eine alte Lagerhalle - nur ein dezentes Schild am Tor, keine Werbung. Innen jedoch: Sicherheitskontrollen, biometrische Scanner. Peter war keine zwei Schritte vom Eingang entfernt, als er abrupt abgebremst wurde - eine Hand packte seinen Arm, gleichzeitig bohrte sich etwas Hartes unter seine Rippen. "Weitergehen. Ganz normal. Kein Mucks", flüsterte eine Stimme mit osteuropäischem Akzent. "Du bist in bester Begleitung. Keine Spielchen." Peter schluckte trocken. Zwei Männer in dunkle Lederjacken hatten ihm aufgelauert. "War übrigens ein netter Versuch mit deinem Double in Eckernförde", sagte der eine spöttisch. "Hat sich große Mühe gegeben heute Nacht. Gleich zweimal hat er ein Lächeln ins Gesicht deiner sportlichen Freundin gezaubert, echt rührend." Ein schmutziges Lachen begleitete den Satz. Peter blieb äußerlich reglos. Er durfte sich jetzt keine Blöße geben. Dass Mart und Julia sich näher gekommen waren, entsprach der Abmachung, war Teil der Tarnung, offensichtlich mussten sie bis zum äußersten gehen, sagte sich Peter. Dann dachte er an Anneli. An ihr Vertrauen, ihr errötetes Gesicht, ihr wildes Verlangen. Julia und Mart dort, er und Anneli hier. Die Kräfte schienen gleichmäßig verteilt. Er atmete tief durch. Sollte das ihr Spott sein - er konnte damit leben. Das Gleichgewicht der Macht war nicht zerstört. Es hatte sich nur neu ...